Heute beginnt für Bayer das entscheidende Jahr: Das Sparprogramm "Dynamic Shared Ownership" soll ab sofort jährlich zwei Milliarden Euro an Organisationskosten einsparen. Gleichzeitig stehen wichtige juristische Weichenstellungen im Glyphosat-Komplex an. Nach der beeindruckenden Kursverdopplung im Jahr 2025 richtet sich der Fokus nun auf die operative Umsetzung.

Die wichtigsten Entwicklungen zum Jahresstart:

  • Sparprogramm DSO tritt mit vollem Effekt in Kraft
  • Neue Produktzulassungen in Kanada und Japan
  • Entscheidung des US Supreme Court zu Glyphosat-Klagen erwartet
  • J.P. Morgan Healthcare Conference ab 13. Januar im Fokus

Portfolio-Erweiterungen zeigen Wirkung

In der Agrar-Sparte intensiviert Bayer die Vermarktung des Insektizids Sivanto Energy. Nach der Zulassung für den kanadischen Markt Mitte Dezember zielt das Produkt auf die kommende Raps-Anbausaison ab. Die duale Wirkstoffkombination gegen den Rapserdflohr adressiert ein kritisches Schädlingsproblem in einem wichtigen Ertragsmarkt.

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Zusätzlichen Rückenwind liefert die Pharma-Sparte: Kurz vor Weihnachten erhielt das Herzmedikament Kerendia die Zulassung in Japan für die Behandlung chronischer Herzinsuffizienz. Als zweitgrößter Pharmamarkt der Welt dürfte Japan 2026 spürbare Umsatzbeiträge liefern.

Juristische Klärung als Kurstreiber

Der Januar wird zur Entscheidungsphase im Glyphosat-Streit. Die Annahme der Berufung durch den US Supreme Court könnte das Risiko aus zehntausenden offenen Klagen neutralisieren. Nach der positiven Empfehlung des US Solicitor General im Dezember rechnen Marktbeobachter mit einem positiven Ausgang. Eine Bestätigung der "Preemption"-Argumentation würde den "Monsanto-Abschlag" aus der Bewertung entfernen.

Die Aktie notiert nach der starken Performance 2025 im Bereich von 37 Euro. Die jüngsten Gewinnmitnahmen haben die überkaufte Situation bereinigt und Raum für die anstehenden Volatilitäts-Events geschaffen.

Entscheidende Wochen stehen bevor

Die J.P. Morgan Healthcare Conference ab 13. Januar dürfte erste konkrete Indikationen zum Ausblick 2026 liefern. Charttechnisch gilt die Marke von 36 Euro als wichtige Unterstützung. Die Kombination aus greifenden Sparmaßnahmen und möglicher juristischer Klärung könnte bereits im ersten Quartal für deutliche Impulse sorgen.

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