BAWAG-Aktie: Untröstlich!
Europäische Bankenaktien sind in den letzten Wochen sichtlich unter Druck geraten. Diese Entwicklung beschleunigte sich mit Kriegsausbruch im Nahen Osten noch einmal und ließ auch die Aktie der BAWAG nicht unberührt. Dort ging es am Freitagmorgen in Wien um weitere 0,6 Prozent auf 124 Euro abwärts, was die Abschläge auf Monatssicht auf sieben Prozent steigerte. Die Marktakteure machen sich sichtlich Sorgen um die noch kaum einschätzbaren Folgen des neuerlichen Konflikts.
Offenbar tröstet es auch wenig, dass BAWAG im Februar noch recht starke Zahlen mit einem soliden Ausblick abliefern konnte. Das Wachstum soll sich in diesem Jahr weiter fortsetzen. Allerdings konnten die Verantwortlichen natürlich noch nicht die Entwicklung der letzten Tage im Hinterkopf haben. Ob und wie stark diese sich auf die europäische Wirtschaft auswirken könnten, darüber sind sich selbst Experten bislang nicht ganz einig.
Blackrock greift bei BAWAG zu
Überzeugen konnte BAWAG immerhin den Großinvestor Blackrock, der laut Medienberichten seine Beteiligung zuletzt wieder etwas aufstockte. Der Anteil der Stimmrechte erhöhte sich zuletzt leicht von 5,42 auf 5,49 Prozent. Allerdings betrug er Mitte Februar auch schon mal 5,52 Prozent. Ob sich aus diesen Bewegungen wirklich ein starkes Signal herauslesen lässt, sei dahingestellt.
Festzuhalten bleibt bei BAWAG eine grundsätzlich erfreuliche Entwicklung auf fundamentaler Seite, der jedoch zunehmende Unsicherheiten gegenüberstehen. Auf solche wollen sich viele Anleger momentan schlicht nicht einlassen. Die große Frage lautet nun, ob die Sorgen vielleicht schon etwas zu groß ausfallen und sich dadurch interessante Einstiegschancen ergeben. Eine klare Antwort darauf lässt sich aber leider nicht geben.
Nichts zu machen?
Solange der Irankrieg die Märkte im Griff hat, ist an spontane Kurssprünge eher nicht zu denken. Das betrifft nicht nur die BAWAG-Aktie, sondern abgesehen von Öl-Aktien und Papieren aus dem Edelmetall-Bereich mehr oder minder den gesamten Aktienmarkt. Es bleibt die Hoffnung auf einen möglichst glimpflichen Ausgang. Hoffnung allein ist aber freilich noch lange keine nachhaltige Anlagestrategie.
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