BASF Aktie: Wichtige Hürde genommen
Der Chemie-Riese aus Ludwigshafen sendet zum Auftakt des Börsenjahres 2026 ein technisches Lebenszeichen. Nach einem herausfordernden Vorjahr behauptet sich die BASF-Aktie über einer entscheidenden charttechnischen Marke, während das Management im Hintergrund das Portfolio neu sortiert. Gelingt nach den jüngsten Turbulenzen nun die nachhaltige Stabilisierung?
Die aktuelle Lage im Überblick:
* Technik: Kurs notiert über der wichtigen 200-Tage-Linie.
* Strategie: Aktienrückkauf und Portfolio-Bereinigung laufen weiter.
* Termin: Nächste Quartalszahlen folgen Ende Februar.
Kampf um den langfristigen Trend
Zum Handelsstart 2026 steht vor allem eine Marke im Fokus: der 200-Tage-Durchschnitt. Dieser verläuft aktuell bei 43,62 Euro. Mit einem Kurs von 44,50 Euro notiert die BASF-Aktie zwar leicht darüber, der Abstand von rund 2 Prozent ist jedoch noch kein Ruhekissen.
Die technische Situation bleibt fragil. Während die langfristige Trendlinie verteidigt wird, zeigt der kurzfristige Trend Warnsignale: Auf 7-Tages-Sicht verzeichnete das Papier einen deutlichen Rückgang von über 14 Prozent. Die Verteidigung des aktuellen Niveaus ist daher essenziell, um nicht wieder in den Abwärtssog zu geraten.
Umbau des Konzerns nimmt Fahrt auf
Fundamental untermauert der Konzern den Kurs mit strategischen Weichenstellungen. Im Dezember wurden gleich mehrere Maßnahmen umgesetzt, um die Profitabilität zu steigern:
* Desinvestition: Das Aufheller-Geschäft wurde an Catexel verkauft, um Komplexität zu reduzieren.
* Expansion: Mit der Übernahme von Noble Seeds in India stärkt BASF das Saatgutgeschäft in einem Wachstumsmarkt.
* Standortsicherung: Ein neuer Vertrag für das Stammwerk Ludwigshafen mit fünf Jahren Laufzeit schafft Planungssicherheit.
Parallel dazu stützt das laufende Aktienrückkaufprogramm den Kurs. Allein Mitte Dezember kaufte das Unternehmen fast 1,2 Millionen eigene Aktien zu Durchschnittskursen um 44,20 Euro zurück.
Analysten bleiben uneins
Die Bewertung der Aktie spaltet weiterhin die Expertenlager. Goldman Sachs hob das Kursziel zuletzt auf 48 Euro an und sieht Potenzial, während JPMorgan mit einer "Underweight"-Einschätzung skeptisch bleibt. Diese Diskrepanz spiegelt die Unsicherheit über die Geschwindigkeit der operativen Erholung wider, nachdem die Q3-Zahlen mit sinkenden Umsätzen und Gewinnen enttäuschten.
Entscheidend für die weitere Richtung wird der 27. Februar 2026 sein. An diesem Datum präsentiert BASF die detaillierten Zahlen und den Ausblick für das laufende Jahr. Hält die Unterstützung an der 200-Tage-Linie bis dahin, haben die Bullen eine solide Basis für eine mögliche Erholung geschaffen.
BASF-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BASF-Analyse vom 02. Januar liefert die Antwort:
Die neusten BASF-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BASF-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 02. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
BASF: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








