BASF Aktie: Beeindruckende Leistungskurve
Bernstein Research traut BASF mehr zu. Die Analysten erhöhten das Kursziel von 51 auf 53 Euro und bestätigten ihre "Outperform"-Einstufung. Während die Prognosen für 2025 konservativ ausfallen dürften, sieht Analyst James Hooper für 2026 Anzeichen einer operativen Erholung. Doch nicht alle teilen diesen Optimismus.
Die wichtigsten Entwicklungen im Überblick:
- Bernstein hebt Kursziel auf 53 Euro an, "Outperform" bestätigt
- Aktienrückkauf läuft: 10,37 Millionen Aktien seit November erworben
- AgBiTech-Übernahme stärkt Position im biologischen Pflanzenschutz
- Quartalszahlen folgen am 27. Februar 2026
Analysten bleiben gespalten
Das Meinungsbild zur BASF-Aktie könnte kaum unterschiedlicher sein. Während Bernstein auf eine Erholung im laufenden Jahr setzt, hält JP Morgan an seiner Verkaufsempfehlung fest. Die Kurszielspanne der Analystenhäuser reicht von 38 bis 60 Euro – der Durchschnitt liegt bei 48,48 Euro.
Hooper von Bernstein senkte zwar seine EBITDA-Schätzung für 2025, erhöhte jedoch die Prognose für 2026. Diese Verschiebung deutet darauf hin, dass die erwartete Verbesserung im Chemiegeschäft noch Zeit braucht.
Strategische Weichenstellungen
Parallel zum Aktienrückkauf, bei dem zwischen dem 12. und 16. Januar weitere 951.029 Aktien zu durchschnittlich 44,80 bis 45,00 Euro erworben wurden, setzt BASF auf gezieltes Wachstum. Die Übernahme von AgBiTech aus dem Portfolio der Private-Equity-Gesellschaft Paine Schwartz Partners soll das Agrargeschäft stärken.
AgBiTech hat sich auf biologische Schädlingsbekämpfung mittels Nukleopolyhedrovirus-Technologie spezialisiert und betreibt Produktionsstätten in Brasilien, den USA und Australien. Marko Grozdanovic von BASF Agricultural Solutions verwies auf Brasilien als einen der am schnellsten wachsenden Märkte für biologischen Pflanzenschutz. Die Transaktion soll im ersten Halbjahr 2026 abgeschlossen werden.
Zahlen und Ausblick
Die neue Standortvereinbarung für Ludwigshafen sichert Investitionen von jährlich 1,5 bis 2 Milliarden Euro und schließt betriebsbedingte Kündigungen bis mindestens Ende 2028 aus. Bei Erreichen der Rentabilitätsziele verlängert sich die Vereinbarung automatisch um zwei Jahre.
Am 27. Februar stehen die Zahlen für das vierte Quartal 2025 an. Analysten erwarten einen Umsatz von 14,07 Milliarden Euro und ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 1,26 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr liegt die Konsensschätzung beim bereinigten Ergebnis je Aktie bei 2,75 Euro, die erwartete Dividende bei 2,26 Euro.
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