Barrick Mining Aktie: Unklare Signale?
Drei Belastungsfaktoren gleichzeitig — das macht die aktuelle Lage bei Barrick Mining besonders schwer. Fallende Edelmetallpreise, eine Klage vor dem Ontario Superior Court und steigende Produktionskosten haben den Kurs in dieser Woche unter erheblichen Druck gesetzt.
Wenn Gold fällt, fällt Barrick noch schneller
Seit dem Goldpreishoch von 5.242 Dollar je Unze am 10. März hat das Edelmetall rund 11,5 Prozent verloren. Barrick-Aktionäre trifft es härter: Der Kurs gab im gleichen Zeitraum rund 18 Prozent nach. Der Grund für diese Diskrepanz liegt in der wachsenden Korrelation mit Silber. Seit dem Silberhoch von 89,59 Dollar am 10. März ist der Preis des Metalls um über 20 Prozent eingebrochen — und Barrick wird von Marktteilnehmern zunehmend wie ein Silberproduzent gehandelt, nicht wie ein reiner Goldwert.
Hinter dem Edelmetall-Ausverkauf steckt ein klassischer Mechanismus: Ein stärkerer US-Dollar — der Index legte im März rund zwei Prozent zu — macht zinsloses Gold weniger attraktiv. Kapital wandert in Anleihen ab.
Pascua Lama: Klage tritt in neue Phase
Zusätzlich zur Rohstoffschwäche belastet eine rechtliche Entwicklung das Sentiment. Am 4. März zertifizierte das Ontario Superior Court of Justice eine Sammelklage gegen Barrick wegen angeblicher Fehlinformationen rund um das Pascua-Lama-Minenprojekt in den Anden. Kläger werfen dem Unternehmen vor, Anleger über die Einhaltung von Umweltauflagen sowie über Kostenprognosen und den Zeitplan bis zur ersten Goldproduktion falsch informiert zu haben. Keiner der Vorwürfe ist bislang gerichtlich bestätigt. Die Zertifizierung bedeutet jedoch, dass das Verfahren in eine fortgeschrittenere Phase eintritt — mit potenziell höheren Rechtskosten und größerem Managementaufwand.
Strukturumbau und Bewertung
Trotz der aktuellen Schwäche hält Barrick an seinen strategischen Plänen fest. Für Ende 2026 ist ein Börsengang der nordamerikanischen Goldaktiva geplant, darunter Anteile an Nevada Gold Mines und Pueblo Viejo. Zehn bis 15 Prozent des neuen Vehikels sollen verkauft werden — wobei Newmont ein Vorkaufsrecht auf Barricks 61,5-Prozent-Anteil an Nevada Gold Mines hält.
Auf der operativen Seite fiel die Goldproduktion im vierten Quartal um rund 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 871.000 Unzen. Für 2026 rechnet das Unternehmen mit All-in-Sustaining-Costs von 1.760 bis 1.950 Dollar je Unze — ein spürbarer Anstieg zum Vorjahr, der die Margen bei fallenden Goldpreisen zusätzlich belastet.
Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 13,8 und einer Dividendenrendite von 4,2 Prozent hat sich die Bewertung nach dem jüngsten Kursrückgang merklich komprimiert. Im vergangenen Halbjahr hatte die Aktie noch 61 Prozent zugelegt — ein Großteil dieser Gewinne ist innerhalb weniger Handelstage wieder abgeschmolzen.
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