Nach einem starken Abschluss des Jahres 2025 startet Barrick Mining ambitioniert in das neue Jahr. Anstatt sich auf den Lorbeeren der jüngsten Gold-Rally auszuruhen, rückt das Management eine aggressive Strategie zur Wertsteigerung in den Fokus. Investoren blicken gespannt auf die mögliche Abspaltung der nordamerikanischen Assets, die das Potenzial hat, die Bewertung des Minenriesen grundlegend zu verändern.

Strategische Neuausrichtung

Das beherrschende Thema am Markt ist derzeit die Prüfung eines Börsengangs (IPO) für die nordamerikanischen Gold-Aktivitäten. Bereits Ende 2025 kündigte der Vorstand an, diese Option für seine Premium-Standorte zu evaluieren. Im Zentrum stehen dabei das Joint Venture "Nevada Gold Mines" sowie das Fourmile-Projekt.

Der Plan sieht vor, eine Minderheitsbeteiligung abzuspalten, während Barrick die Mehrheitskontrolle behält. Ziel dieser Maßnahme ist es, den verborgenen Wert dieser erstklassigen "Tier One"-Assets sichtbar zu machen. Analysten kritisieren seit Längerem, dass diese profitablen Einheiten innerhalb der komplexen Konzernstruktur unterbewertet sind.

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Marktumfeld und Finanzkennzahlen

Ein Blick auf die Rahmenbedingungen verdeutlicht die Logik hinter diesem Schritt. Obwohl der Goldpreis im Jahr 2025 um rund 62 Prozent zulegte – getrieben durch Käufe der Zentralbanken und geopolitische Unsicherheiten –, hinkten die Aktienkurse der Produzenten dieser Entwicklung phasenweise hinterher. Barrick will diese Lücke nun schließen.

Die Fakten im Überblick:
* Umsatzstärke: Im dritten Quartal erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von 4,19 Milliarden Dollar und demonstrierte damit eine solide Cash-Flow-Generierung.
* Analysten-Votum: Große Häuser wie Raymond James und Jefferies hoben ihre Kursziele zuletzt auf eine Spanne von 42 bis 55 Dollar an und bestätigen ihre Kaufempfehlungen.
* Kursreaktion: Die Aktie beendete die erste Handelswoche des Jahres 2026 mit einem Plus von 1,1 Prozent.

Risiko in Westafrika gebannt

Zusätzlichen Rückenwind liefert eine entscheidende Einigung in Mali. Ende Dezember 2025 legte Barrick die Streitigkeiten mit der dortigen Regierung bei und sicherte sich die volle operative Kontrolle über den wichtigen Loulo-Gounkoto-Komplex. Diese Resolution beseitigt einen signifikanten Unsicherheitsfaktor. Anleger können sich nun wieder auf die Wachstumsperspektiven in Nordamerika konzentrieren, ohne dass geopolitische Störfeuer aus Westafrika den Blick trüben.

Im Februar wird es konkret. Dann erwartet der Markt zusammen mit den Jahreszahlen detaillierte Informationen zum Zeitplan des geplanten Nordamerika-IPOs. Sollte das Management hier überzeugende Fakten liefern und die Produktionsprognosen bestätigen, stehen die Chancen gut, dass sich der jüngste Aufwärtstrend fortsetzt.

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