Barrick Mining Aktie: Höhenflug geht weiter
Die Aktie des kanadischen Minenriesen kennt derzeit kein Halten mehr und markierte gestern bei 46,72 US-Dollar ein neues 52-Wochen-Hoch. Mit einer Rendite von fast 195 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten hat der Titel den breiten Sektor und den S&P 500 weit hinter sich gelassen. Doch ist dieser massive Anstieg fundamental gerechtfertigt oder droht nach der Rallye eine Überhitzung?
Goldpreis als Haupttreiber
Der wichtigste Motor für die Kursentwicklung ist der Goldpreis, der sich der Marke von 4.420 US-Dollar pro Unze nähert. Barrick profitiert direkt von dieser Entwicklung, wie die jüngsten Zahlen belegen: Im dritten Quartal 2025 kletterte der Umsatz um 23,2 Prozent auf 4,19 Milliarden Dollar. Mit einem Gewinn von 0,58 Dollar je Aktie übertraf der Konzern die Analystenschätzungen deutlich.
Verantwortlich für die Hausse bei den Edelmetallen sind mehrere Faktoren:
* Geopolitische Spannungen in Südamerika, die Anleger in sichere Häfen treiben.
* Globale Handelskonflikte, die Gold als Absicherung gegen Währungsabwertungen attraktiv machen.
* Anhaltende Käufe durch Zentralbanken weltweit.
* Zinssenkungen der Federal Reserve, die zinslose Anlagen begünstigen.
Die Wall Street reagiert entsprechend positiv. Das durchschnittliche Kursziel liegt mittlerweile bei 47,17 Dollar. Analysten der Bank of America hoben ihre Einstufung auf „Buy“ an, während BNP Paribas das Kursziel auf 50 Dollar schraubte.
Solide Bilanz und Kupfer-Strategie
Finanziell steht das Unternehmen auf einem stabilen Fundament. Zum Ende des dritten Quartals lagen rund 5 Milliarden Dollar an Barmitteln in der Kasse. Der freie Cashflow explodierte förmlich auf 1,5 Milliarden Dollar – im Vorjahresquartal waren es noch 444 Millionen gewesen. Diese Liquidität kommt den Aktionären zugute: Die Basisdividende wurde Ende 2025 um 25 Prozent angehoben, unterstützt von einem Aktienrückkaufprogramm.
Neben Gold setzt Barrick verstärkt auf Kupfer, um vom Boom bei der Elektrifizierung und KI-Infrastruktur zu profitieren. Projekte wie die Lumwana-Mine in Sambia und das Reko Diq-Projekt in Pakistan sollen das Wachstum sichern. Allein Reko Diq ist für eine jährliche Produktion von 460.000 Tonnen Kupfer ab Ende 2028 ausgelegt.
Risiken und Ausblick
Trotz der Euphorie existieren operative Herausforderungen. Die Gesamtförderkosten (AISC) stiegen zuletzt auf 1.538 Dollar je Unze, während die Goldproduktion durch die vorübergehende Aussetzung der Aktivitäten in der Loulo-Gounkoto-Mine in Mali um 12 Prozent zurückging. Das Management rechnet für das Gesamtjahr mit einer moderateren Produktion als ursprünglich geplant.
Um zusätzlichen Wert zu heben, prüft Barrick derzeit einen Börsengang seiner nordamerikanischen Gold-Assets, darunter die hochgradigen Nevada-Minen. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 22,5 und einem anhaltend hohen Goldpreis bleibt das Umfeld zu Jahresbeginn 2026 positiv, sofern das Unternehmen den Kostendruck unter Kontrolle hält.
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