Barrick Mining Aktie: Führungswechsel im Finanzressort
Barrick Mining stellt seine Finanzspitze neu auf. Ab März übernimmt Helen Cai den Posten als CFO und Senior Executive Vice President. Die Personalie fällt in eine Phase starken Kursmomentums und intensiver Einflussnahme durch aktivistische Investoren – kann die neue Finanzchefin den laufenden Umbau beschleunigen?
- Neuer CFO: Helen Cai folgt auf Graham Shuttleworth
- Aktivist Elliott drängt auf Wertsteigerung
- Geplante IPO-Pläne für Nordamerika-Assets
- Aktie seit Herbst 2025 rund 50 % im Plus
Wechsel an der Finanzspitze
Cai tritt ihr Amt zum 1. März 2026 an und löst damit Graham Shuttleworth ab, der den Posten seit der Fusion mit Randgold Resources vor sieben Jahren innehatte. Shuttleworth bleibt bis zur Veröffentlichung der Zahlen für das Gesamtjahr im Amt, um einen geordneten Übergang sicherzustellen.
Die designierte Finanzchefin ist im Unternehmen kein unbeschriebenes Blatt. Seit November 2021 gehört sie dem Board of Directors an. Mit ihr rückt eine Kapitalmarkt-Spezialistin ins operative Management: Cai verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in Aktienanalyse, Corporate Finance und M&A. Stationen waren unter anderem Goldman Sachs und die China International Capital Corporation (CICC). Zudem ist sie CFA- und CAIA-Charterholderin.
An der Börse traf die Nachricht auf einen bereits starken Kursverlauf. Die Aktie schloss die Sitzung am Freitag bei 48,73 US-Dollar, nach einem leichten Rückgang um 0,91 US-Dollar. Angesichts des M&A-Schwerpunkts von Cai dürfte ihre Ernennung in den kommenden Handelstagen genau analysiert werden.
Aktivistendruck und IPO-Pläne
Der Managementwechsel ist Teil einer größeren Umbauphase, die in der zweiten Jahreshälfte 2025 Fahrt aufgenommen hat. Seit dem Abgang von CEO Mark Bristow im September befindet sich der Konzern weiter im Übergang.
Zentraler Treiber ist Elliott Investment Management. Der aktivistische Investor hat eine Beteiligung im Volumen von rund 1 Milliarde US-Dollar aufgebaut und drängt öffentlich auf Maßnahmen zur Freisetzung von Aktionärswerten. Die laufende Restrukturierung des Topmanagements passt zu diesen Forderungen.
Parallel prüft Barrick laut Berichten einen Börsengang seiner nordamerikanischen Goldaktivitäten. Dazu zählen unter anderem der Nevada-Gold-Mines-Komplex und die Mine Pueblo Viejo. Diese Vermögenswerte stehen für mehr als die Hälfte der Gesamtproduktion. Geplant ist demnach, eine Mehrheit zu behalten und die Qualität der sogenannten Tier-1-Assets durch eine separate Notierung deutlicher im Markt zu positionieren.
Die Kombination aus aktivistischem Engagement und strategischer Überprüfung hat den Kurs deutlich nach oben getrieben. Seit Ende September 2025 legte die Aktie um nahezu 50 % zu und ließ viele Branchenwerte hinter sich. Bank of America reagierte im November 2025 mit einer Hochstufung auf „Buy“ und einem Kursziel von 48 US-Dollar.
Ausblick und zentrale Termine
Im Fokus steht nun der 5. Februar 2026. Dann legt Barrick die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr vor – zugleich der letzte große Auftritt von Graham Shuttleworth als CFO.
Charttechnisch zeigt sich ein spannendes Bild: Die Aktie notiert leicht über dem durchschnittlichen 12-Monats-Kursziel der Analysten von 46,72 US-Dollar. Der jüngste Aufwärtsimpuls wird vor allem mit den laufenden Strukturmaßnahmen und den diskutierten Asset-Monetarisierungen verknüpft.
Mit dem anstehenden Führungswechsel im Finanzressort und der M&A-Erfahrung von Helen Cai rechnet der Markt offenbar damit, dass die Pläne rund um eine mögliche Nordamerika-Notierung 2026 zügig weitergetrieben werden.
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