Barrick Gold Aktie: Strategische Weichenstellung
Bei Barrick Gold laufen die Fäden für die Zukunft zusammen. Neben einem bedeutenden Wechsel an der Finanzspitze konnte der Minenbetreiber einen schwelenden Konflikt in Westafrika beilegen. Diese operative und personelle Neuaufstellung rückt nun in den Fokus der Anleger, während das Unternehmen seine Risikofaktoren systematisch reduziert.
Fokus auf M&A-Expertise
Der Goldproduzent vollzieht einen Generationenwechsel im Management. Am 1. März 2026 wird Helen Cai den Posten des Chief Financial Officer (CFO) übernehmen und damit auf Graham Shuttleworth folgen. Cai gehört bereits seit November 2021 dem Board an und bringt über zwei Jahrzehnte Erfahrung im Kapitalmarktgeschäft mit.
Besonders interessant für Marktbeobachter ist ihre Expertise im Bereich Mergers & Acquisitions (M&A). Die Personalentscheidung wird daher nicht nur als bloße Nachfolge, sondern als Signal für die künftige Kapitalallokation verstanden. Shuttleworth wird den Übergang noch begleiten, bevor Cai die finanzielle Führung vollständig übernimmt.
Entwarnung in Westafrika
Parallel zur Personalie im Vorstand gelang dem Unternehmen ein wichtiger operativer Schritt in Mali. Barrick Gold hat die volle Kontrolle über den Minenkomplex Loulo-Gounkoto zurückgewonnen. Vorausgegangen war ein Disput mit der malischen Regierung, der Ende 2025 für Unsicherheit gesorgt hatte.
Die Beilegung dieses Konflikts eliminiert ein signifikantes Risiko für die Aktie. Zur weiteren Stabilisierung der Lage trug die Entscheidung des malischen Präsidenten bei, einen ehemaligen Barrick-Manager als Sonderberater für den Bergbausektor zu ernennen.
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Umbau des Portfolios
Die aktuellen Ereignisse fügen sich in eine breitere Restrukturierungsphase ein. Bereits im November 2025 trennte sich der Konzern von der Hemlo-Mine, und im Dezember wurde eine strategische Überprüfung der nordamerikanischen Goldsparte angekündigt.
Die Börse honoriert den Kurs der Risikominimierung und Fokussierung bisher deutlich. Auf Sicht von zwölf Monaten verzeichnet das Papier ein Plus von rund 178 Prozent und notiert aktuell mit 42,09 Euro nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch.
Blick auf die Jahreszahlen
Die Aufmerksamkeit der Investoren richtet sich nun auf den 5. Februar 2026. An diesem Termin wird Barrick Gold die Ergebnisse für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025 vorlegen. Entscheidend wird dabei der Ausblick auf das Produktionsziel für 2026 sein, insbesondere unter Einbeziehung des stabilisierten Betriebs in Mali. Zudem dürften Anleger erste Hinweise darauf erwarten, wie die neue Finanzchefin die strategische Ausrichtung bei anhaltend hohen Goldpreisen prägen wird.
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