Barrick Gold Aktie: Aufspaltung voraus
Anleger bei Barrick Gold stehen vor weitreichenden Veränderungen. Der Minenkonzern treibt die Abspaltung seines Nordamerika-Geschäfts voran, um verborgene Werte zu heben und geopolitische Risiken in der Bewertung zu minimieren. Garniert wird dieser strategische Schwenk mit einer drastischen Dividendenerhöhung, die das Vertrauen in die künftige Struktur untermauern soll.
Der Plan für "NewCo"
Das Management hat einen klaren Zeitplan für die Neuordnung des Konzerns vorgelegt. Bis Ende 2026 sollen die nordamerikanischen Aktivitäten in ein eigenständiges Unternehmen überführt werden, das intern bereits als "NewCo" bezeichnet wird. Diese neue Einheit wird unter anderem die Mehrheit (61,5 Prozent) am riesigen "Nevada Gold Mines"-Komplex sowie die Projekte Pueblo Viejo und Fourmile kontrollieren.
Hintergrund dieser Maßnahme ist die Unzufriedenheit mit der aktuellen Börsenbewertung. Marktbeobachter sehen in der Trennung der stabilen nordamerikanischen Assets vom restlichen internationalen Geschäft den Versuch, den sogenannten "geopolitischen Abschlag" loszuwerden. Eine fokussierte Nordamerika-Einheit könnte an den Märkten eine höhere Bewertung erzielen als im aktuellen Verbund.
Operative Stärke und Geldfluss
Die strategische Neuausrichtung erfolgt aus einer Position der Stärke heraus. Das Unternehmen verzeichnete für das Jahr 2025 einen Rekord beim freien Cashflow von 3,87 Milliarden US-Dollar. Ein wichtiger Treiber ist dabei zunehmend das Kupfergeschäft, das mittlerweile rund 30 Prozent der Unternehmensgewinne ausmacht und durch Expansionen wie in Lumwana weiter gestärkt wird.
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Diese volle Kasse kommt nun direkt den Aktionären zugute. Die Quartalsdividende wird um beachtliche 140 Prozent auf 0,42 US-Dollar je Aktie angehoben. Die Aktie selbst zeigte sich zuletzt stabil und notierte am Dienstag bei 42,22 Euro.
Personalien und Ausblick
Begleitet wird der Umbau von personellen Anpassungen im Exekutivkomitee. Mit James J. McGuire (Recht und Politik) und Woo Lee (Globale Angelegenheiten) wurden zwei erfahrene Manager berufen, um die komplexen rechtlichen und diplomatischen Aspekte der Aufspaltung zu steuern.
Für Investoren wird es nun kurzfristig ernst: Bereits am 27. Februar 2026 wird die Aktie ex-Dividende gehandelt, was für den Anspruch auf die erhöhte Ausschüttung entscheidend ist. Bis Ende des Jahres liegt der Fokus dann auf der konkreten Umsetzung des "NewCo"-Spinoffs.
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