Barrick Aktie: Positive Energie!
Die geopolitischen Risiken hingen monatelang wie ein Damoklesschwert über dem Kurs des Goldriesen, doch an diesem Wochenende können Anleger endlich aufatmen. Der zermürbende Nervenkrieg mit der Militärregierung in Mali ist offiziell beendet, inhaftierte Mitarbeiter sind frei und die drohende Enteignung ist vom Tisch. Damit entfällt der wohl größte Belastungsfaktor für die Aktie – doch zu welchem Preis erkauft sich Barrick diese neue Freiheit?
Das Ende der Ungewissheit
Für Aktionäre ist die Nachricht die wichtigste Meldung seit Monaten: Die politische Risikoprämie, die auf dem Papier lastete, löst sich auf. Barrick hat eine Einigung mit der Regierung in Bamako erzielt, die dem Unternehmen die volle operative Kontrolle über den enorm wichtigen Loulo-Gounkoto-Goldkomplex sichert.
Die Details des Deals zeigen, dass Barrick bereit war, für Planungssicherheit tief in die Tasche zu greifen. Rund 430 Millionen US-Dollar fließen an den malischen Staat, um den Streit beizulegen. Im Gegenzug werden alle juristischen Verfahren eingestellt und die vier festgesetzten Mitarbeiter freigelassen. Der Markt dürfte diese Summe jedoch verschmerzen, da sie das „Tail Risk“ – den potenziellen Totalverlust eines Tier-One-Assets – eliminiert.
Milliarden-Deal in Kanada
Dass die Bilanz durch die Strafzahlung in Afrika nicht in Schieflage gerät, dafür sorgt ein fast zeitgleicher strategischer Schachzug in der Heimat. Barrick hat den Verkauf der kanadischen Hemlo-Mine abgeschlossen und spült damit bis zu 1,09 Milliarden US-Dollar in die Kasse.
Dieser Doppelschlag ist ein Lehrstück in Portfolio-Optimierung: Das Management trennt sich von einem alten Vermögenswert mit hohen Kosten, um die Liquidität für die Mali-Einigung zu sichern und sich voll auf margenstarke Projekte zu konzentrieren. Die Kasse ist gefüllt, die strategische Ausrichtung geschärft.
Perfekter Sturm für Bullen
Börsen hassen nichts mehr als Unsicherheit – und Barrick hat in einer Woche gleich zwei massive Unsicherheitsfaktoren beseitigt. Die Aktie reagierte bereits im Vorfeld euphorisch auf die sich abzeichnende Lösung und markierte am Freitag mit 35,98 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch.
Das Unternehmen hat „klar Schiff“ gemacht. Weder die Angst vor Enteignung in Westafrika noch die operative Last der Hemlo-Mine bremsen nun den Ausblick. Investoren blicken auf einen Konzern mit gesicherter Produktion, bereinigtem Portfolio und gestärkter Bilanz. Die fundamentale Investment-Story ist wiederhergestellt.
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