Die Barrick-Aktie legte am Freitag kräftig zu und markierte bei 51,09 US-Dollar ein neues 52-Wochen-Hoch. Doch während der Goldpreis in Richtung 5.000 US-Dollar je Unze marschiert, offenbart sich eine kritische Hürde für die strategische Neuausrichtung des Konzerns: Die geplante Abspaltung der nordamerikanischen Geschäfte hängt am Votum des Erzrivalen Newmont.

Abhängigkeit vom Wettbewerber

Laut einer Reuters-Meldung vom 23. Januar benötigt Barrick die Zustimmung von Newmont, um die Ausgliederung vollziehen zu können. Der Grund: Newmont besitzt ein Vorkaufsrecht auf Barricks 61,5-Prozent-Anteil an der gemeinsamen Nevada Gold Mines (NGM), dem Herzstück der künftigen Einheit. Jede Übertragung oder Veräußerung dieses Anteils erfordert das Einverständnis des Partners, der die restlichen 38,5 Prozent hält.

Diese Konstellation ist brisant. Barrick hatte in der Vergangenheit mehrfach versucht, Newmont zu übernehmen – nun sitzt der Konkurrent am längeren Hebel. Die Abspaltung, die nach dem Abgang von Ex-CEO Mark Bristow initiiert wurde, soll die nordamerikanischen Assets inklusive der Pueblo-Viejo-Mine von riskanteren Projekten in anderen Regionen trennen. Ob Newmont grünes Licht gibt oder eigene Interessen verfolgt, bleibt offen.

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Goldpreis treibt Kurs

Trotz dieser strategischen Unwägbarkeit dominierte am Freitag die Goldpreis-Euphorie. Mit einem Plus von 3,6 Prozent profitierte Barrick von der Rekordjagd des Edelmetalls, das Investoren massiv in große Produzenten und entsprechende ETFs strömen lässt. Die anhaltend hohen Notierungen stützen Profitabilität und Cashflow – ein Faktor, der kurzfristig schwerer wiegt als die Verhandlungen mit Newmont.

Am 5. Februar folgen die Zahlen für das Gesamtjahr 2025 und das vierte Quartal. Dann dürfte das Management Klartext sprechen müssen: Wie steht es um die Spin-off-Pläne und welche Rolle spielt Newmont dabei?

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