Barrick ordnet seine Führungsspitze weiter neu. Nach mehreren prominenten Abgängen übernimmt mit Helen Cai eine bisherige Verwaltungsrätin das Finanzressort. Parallel treibt der Konzern ein wichtiges Kupferprojekt mit neuer Technik voran.

  • Neuer CFO ab 1. März 2026
  • Abgang des bisherigen Finanzchefs nach Jahresabschluss 2025
  • Druck von aktivistischem Investor Elliott auf Strategie
  • Möglicher Börsengang von Nordamerika-Goldassets in Prüfung

Wechsel im Finanzressort

Zum 1. März 2026 wird Helen Cai Senior Executive Vice President und Chief Financial Officer. Sie folgt auf Graham Shuttleworth, der das Unternehmen nach Vorlage des Jahresabschlusses 2025 verlässt.

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Shuttleworth war 2019 im Zuge der Übernahme von Randgold Resources zu Barrick gekommen. Beide Manager sollen in den kommenden Wochen eng zusammenarbeiten, um einen geordneten Übergang sicherzustellen.

Cai gehört seit November 2021 dem Board of Directors an. Sie bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in Aktienresearch, Unternehmensfinanzierung und Kapitalmärkten mit, unter anderem von Goldman Sachs und China International Capital Corporation. Interimspräsident und -CEO Mark Hill betonte, ihre umfassende Finanz- und Branchenerfahrung solle helfen, die operative Entwicklung zu verbessern und den Unternehmenswert zu steigern.

Technologiethema: Kupferprojekt Lumwana

Ebenfalls heute wurde bekannt, dass Barrick für den Ausbau des Lumwana-Kupferprojekts in Sambia auf Metso’s Concorde Cell™ Flotationstechnologie setzt. Die Lösung soll insbesondere die Ausbeute feiner Partikel verbessern und damit die Effizienz der Anlage erhöhen.

Führungsumbau und strategischer Druck

Der CFO-Wechsel fällt in eine Phase größeren Umbruchs im Management. Ausgangspunkt war der überraschende Rücktritt von CEO Mark Bristow im September 2025. Seitdem haben weitere Führungskräfte das Unternehmen verlassen, darunter der Senior Executive Vice President für strategische Themen sowie der Chief Operating Officer für Nordamerika.

Parallel prüft Barrick weitreichende strategische Optionen. Hintergrund sind auch Forderungen des aktivistischen Investors Elliott Investment Management, der laut Berichten auf eine Reduzierung des Risikoprofils drängt.

Im Zentrum steht dabei die mögliche Börsennotierung einer Minderheitsbeteiligung an den nordamerikanischen Goldaktivitäten. In einer solchen Einheit könnten unter anderem Beteiligungen an erstklassigen Assets wie Nevada Gold Mines und Pueblo Viejo gebündelt werden.

Nächste Termine und Ausblick

Der nächste zentrale Termin ist die Veröffentlichung der Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025, die vor Handelsbeginn am 5. Februar 2026 geplant ist. Im Umfeld dieser Präsentation erwartet der Markt auch ein Update zur laufenden strategischen Überprüfung und zum möglichen IPO der nordamerikanischen Goldwerte.

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