Der Goldmarkt hat Anleger zum Wochenschluss kalt erwischt – und Minenwerte gleich mit. Bei Barrick geht es zum Start in die neue Woche deshalb weniger um operative Details als um zwei Dinge: den ruckartigen Stimmungswechsel beim Metallpreis und einen wichtigen Wechsel im Management. Kann die anstehende Quartalsbilanz die Lage beruhigen?

Goldpreis als Kurstreiber

Auslöser der jüngsten Nervosität war ein deutlicher Rücksetzer bei Gold und Silber am Freitag. Minenaktien gerieten dabei automatisch unter Druck, weil die erwarteten Margen stark am Goldpreis hängen. Marktbeobachter führten die Bewegung im Kern auf die Nominierung von Kevin Warsh als neuen Chef der US-Notenbank durch Präsident Trump zurück – an den Märkten wurde das als Signal für eine straffere Geldpolitik interpretiert.

Barrick zeigte am Montag zwar erste Stabilisierungstendenzen, doch das Umfeld bleibt wacklig. Passend dazu: Der 14-Tage-RSI liegt bei 28,4 und signalisiert ein klar überverkauftes Niveau. Gleichzeitig steht der Kurs mit 39,27 € praktisch auf dem 50-Tage-Durchschnitt (39,30 €) – ein Zeichen dafür, dass der Markt aktuell nach Orientierung sucht.

Quartalszahlen rücken näher

Am Donnerstag, 5. Februar 2026, legt Barrick vor US-Börsenstart die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Nach dem starken Goldjahr sind die Erwartungen entsprechend hoch.

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Wichtige Eckpunkte aus den Schätzungen:
- Konsens (EPS): rund 0,87 US-Dollar
- Wachstum: etwa +89% gegenüber dem Vorjahresquartal
- Goldproduktion: geschätzt rund 889.000 Unzen

Trotz der jüngsten Preis-Korrektur dürfte der im Quartal realisierte Durchschnittspreis für Gold deutlich über dem Vorjahresniveau gelegen haben. Das ist zentral, weil es die Profitabilität stützen kann – und damit die Messlatte für den Bericht am Donnerstag zusätzlich erhöht.

Neuer CFO, klare Stoßrichtung

In die ohnehin volatile Phase fällt zudem eine strategisch wichtige Personalie: Helen Cai wird zum 1. März 2026 neue Finanzchefin und folgt auf Graham Shuttleworth. Barrick betont dabei explizit, dass die Besetzung zur langfristigen Strategie passt, neben dem Kerngeschäft Gold auch das Kupfergeschäft auszubauen – genannt werden Projekte wie Lumwana und Reko Diq.

Unterm Strich läuft diese Woche auf einen Stresstest hinaus: Am Donnerstag (05.02.) müssen die Q4-Zahlen zeigen, ob die hohen Ergebnis-Erwartungen in einem zuletzt deutlich nervöseren Goldmarktumfeld wirklich tragfähig sind.

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