Ein radikaler Strategiewechsel erschüttert den Wasserstoff-Pionier. Statt auf ungebremstes Wachstum setzt die neue Führung von Ballard Power nun auf einen brutalen Sparkurs – mit einem klaren Ziel: endlich schwarze Zahlen. Doch kann der eingeschlagene Weg die Investoren überzeugen?

Schocktherapie für den Wasserstoff-Champion

Das Unternehmen durchlebt eine fundamentale Neuausrichtung. Die neue Führungsetage hat die bisherige Wachstumsstrategie über Bord geworfen und priorisiert nun finanzielle Stabilität über Expansionsfantasien. Das ehrgeizige Ziel lautet, bis Ende 2027 einen positiven Cashflow zu erreichen.

Um dieses Ziel zu erreichen, greift Ballard Power zu drastischen Maßnahmen: Die operativen Kosten sollen bis 2026 um mindestens 30% im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 gesenkt werden. Dieser massive Einschnitt wird durch umfangreiche Personalanpassungen und eine komplette Straffung der Unternehmensprozesse erreicht.

Zahlen mit Licht und Schatten

Die jüngsten Quartalszahlen zeigen sowohl Fortschritte als auch die Dringlichkeit des Umbruchs. Im zweiten Quartal 2025 verbuchte das Unternehmen einen Umsatz von 17,8 Millionen US-Dollar, ein Plus von 11% im Jahresvergleich.

Besonders ermutigend: Die Bruttomarge verbesserte sich deutlich auf minus 8% – ein Sprung von 24 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig reduzierte Ballard Power seine Betriebsausgaben und verfügt mit 550 Millionen US-Dollar über eine komfortable Liquiditätsreserve ohne Bankenschulden.

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Zerrissene Anlegerstimmung

Die Märkte reagieren gespalten auf den radikalen Kurswechsel. Nach einem initialen Aufschwung durch bessere Quartalszahlen und eine bedeutende Marine-Bestellung über 6,4 MW folgten volatile Phasen. Die jüngsten leichten Kursrücksetzer deuten darauf hin, dass Investoren zwischen langfristigem Potenzial und kurzfristigen Schmerzen des Restrukturierungsprozesses abwägen.

Die entscheidende Frage bleibt: Schafft Ballard Power den Balanceakt zwischen Kostendisziplin und gleichzeitigem Wachstum in einem nach wie vor aufstrebenden Wasserstoffmarkt?

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