Atkore Inc. steht derzeit vor erheblichen rechtlichen Herausforderungen. Der Aktienkurs des Elektronikherstellers liegt mit 56,50 € nur knapp über seinem 52-Wochen-Tief von 55,88 € und hat seit Jahresbeginn bereits mehr als 28% seines Wertes eingebüßt.

Am 30. März 2025 wurde Atkore wegen mutmaßlichen Wertpapierbetrugs verklagt. Die Klage beschuldigt das Unternehmen und bestimmte Führungskräfte, die Ursachen für sinkende PVC-Rohrpreise nach der Pandemie falsch dargestellt zu haben. So soll der Preisverfall als "Preisnormalisierung" bezeichnet worden sein, anstatt ein angebliches Preisfixierungssystem mit Wettbewerbern offenzulegen. Diese rechtlichen Schritte folgten auf eine enttäuschende Gewinnmitteilung am 4. Februar 2025 und eine anschließende Vorladung durch ein Großes Geschworenengericht der Kartellrechtsabteilung des US-Justizministeriums am 14. Februar 2025.

Führungswechsel und Strategische Neuausrichtung

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Zum 1. April 2025 hat Atkore Scott Teerlinck zum neuen President-Commercial Operations ernannt. Teerlinck wird die Leitung der Elektrovertriebsorganisation übernehmen und damit Melissa Kidd nachfolgen, die ihren geplanten Ruhestand für Juli 2025 angekündigt hat.

Parallel dazu hat das Unternehmen den Verkauf von Northwest Polymers abgeschlossen, einem in Oregon ansässigen Recycler für post-industrielle und post-kommerzielle Kunststoffe. Diese Veräußerung steht im Einklang mit Atkores laufender strategischer Überprüfung, die darauf abzielt, sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren und den Aktionärswert zu steigern.

Im Februar und März 2025 nahm Atkore an mehreren Investorenkonferenzen teil, darunter Citis Global Industrial Tech and Mobility Conference, Barclays 42nd Annual Industrial Select Conference, J.P. Morgan Global High Yield & Leveraged Finance Conference, Loop Capital Markets 6th Annual Investor Conference und die 37th Annual ROTH Conference. Diese Engagements boten Investoren Einblicke in die strategischen Initiativen und Marktaussichten von Atkore.

Für das Geschäftsjahr 2024 meldete Atkore einen Nettoumsatz von 3,2 Milliarden Dollar und einen Nettogewinn von 472,9 Millionen Dollar. Darüber hinaus kaufte das Unternehmen im gleichen Zeitraum Aktien im Wert von 381 Millionen Dollar zurück, was sein Engagement für die Steigerung des Aktionärswerts unterstreicht. Der aktuelle Kurs liegt jedoch mit knapp 35% deutlich unter seinem 200-Tage-Durchschnitt, was auf anhaltendes Misstrauen der Anleger hindeutet.

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