Astera Labs präsentierte gestern Ergebnisse für das vierte Quartal 2025, die die Analystenschätzungen deutlich übertrafen. Trotz eines massiven Umsatzsprungs reagierten Anleger jedoch mit Verkäufen. Warum gerät die Aktie trotz starker Wachstumszahlen unter Druck? Im Fokus stehen die künftige Profitabilität und ein Wechsel im Management.

  • Umsatz Q4 2025: 270,6 Mio. USD (+92 % zum Vorjahr)
  • Non-GAAP EPS: 0,58 USD (Erwartung: ca. 0,51 USD)
  • Umsatzprognose Q1 2026: 286 bis 297 Mio. USD
  • Erwartete Bruttomarge Q1 2026: ca. 74 %
  • Strategischer Deal: Vereinbarung über Optionsscheine mit Amazon
  • Personalie: CFO-Wechsel zum 2. März 2026

Amazon-Deal belastet die Margen-Aussicht

Obwohl das operative Geschäft stark wächst, reagierten Marktteilnehmer verhalten auf den Ausblick für die Bruttomarge. Für das laufende erste Quartal 2026 prognostiziert Astera Labs eine Non-GAAP-Bruttomarge von etwa 74 Prozent. Hintergrund dieser Entwicklung ist eine neue kommerzielle Vereinbarung mit Amazon.

Im Rahmen dieses Geschäfts erhält Amazon Optionsscheine (Warrants) zum Kauf von Aktien. Während dieser Schritt eine langfristige Umsatzpipeline sichert, führt die bilanzielle Behandlung der Warrants ab dem zweiten Quartal 2026 zu einer nicht zahlungswirksamen Belastung der Bruttomarge. Diese Aussicht auf eine geringere Profitabilität überschattete die positiven Quartalsergebnisse.

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Führungswechsel sorgt für Unsicherheit

Zusätzliche Volatilität löste die Nachricht über eine Neubesetzung im Finanzressort aus. Der bisherige Finanzchef Mike Tate wird in eine beratende Funktion wechseln. Nachfolger wird Desmond Lynch, der zuvor beim Halbleiterunternehmen Rambus tätig war. Lynch wird sein Amt offiziell am 2. März 2026 antreten. Solche Wechsel in der Führungsebene unmittelbar nach der Veröffentlichung von Geschäftszahlen werden am Markt oft mit Skepsis betrachtet.

Analysten passen Kursziele an

Erste Investmentbanken reagierten bereits auf die neuen Details zum Amazon-Deal. JPMorgan bestätigte zwar die Einstufung „Overweight“, senkte jedoch das Kursziel von 215 auf 205 USD. Analysten begründeten diesen Schritt mit den Auswirkungen der Optionsschein-Vereinbarung auf die zukünftigen Margen.

Auch die Citigroup passte ihr Kursziel nach unten an, bleibt jedoch mit einem Ziel von 250 USD grundsätzlich optimistisch für die langfristige Rolle des Unternehmens beim Ausbau der KI-Infrastruktur.

Der Fokus der Anleger verschiebt sich nun auf den 2. März 2026, wenn der neue Finanzchef offiziell übernimmt. Bis dahin dürfte die Aktie maßgeblich davon abhängen, wie der Markt die kurzfristige Margenverwässerung gegenüber der langfristigen Absatzgarantie durch Amazon gewichtet. Die fundamentale Dynamik bleibt durch den KI-Sektor gestützt, doch die Bewertung ist durch die neuen Prognosen unter Druck geraten.

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