ASML Aktie: Rally auf Rekordhoch
Die Rekordjagd bei ASML geht weiter. Angetrieben von massiven Investitionsplänen des wichtigsten Kunden TSMC und euphorischen Analystenstimmen durchbrach der Chip-Ausrüster am heutigen Montag eine historische Marke. Doch was treibt den Kurs neben der allgemeinen KI-Fantasie wirklich in diese Höhen?
Monopolstellung zahlt sich aus
Der entscheidende Impuls für den jüngsten Kurssprung kam bereits am Donnerstag. Der taiwanische Auftragsfertiger TSMC kündigte an, die Investitionsausgaben für 2026 überraschend deutlich auf eine Spanne von 52 bis 56 Milliarden US-Dollar zu erhöhen. Dieser Wert lag signifikant über den Markterwartungen.
Für ASML ist dies ein direktes Signal für prall gefüllte Auftragsbücher. Als weltweit einziger Anbieter von EUV-Lithografiesystemen (Extreme Ultraviolett) ist der niederländische Konzern unverzichtbar für die Herstellung modernster Hochleistungschips. Der Wettlauf um KI-Infrastruktur zwingt Chip-Hersteller wie TSMC, Samsung und Intel dazu, ihre Kapazitäten massiv auszubauen, was ASML eine exzellente Verhandlungsposition in der Lieferkette sichert.
Analysten sehen weiteres Potenzial
Die Finanzwelt reagierte prompt auf die neuen Daten. Morgan Stanley stufte die Aktie am Freitag als "Top Pick" ein und hob das Kursziel drastisch um 40 Prozent auf 1.400 Euro an. Die Analysten begründeten diesen optimistischen Schritt mit einer unerwartet robusten Nachfrage aus China sowie beschleunigten Investitionen im Halbleitersektor, die ab 2027 zu deutlich höheren Gewinnen führen sollen.
Diese geballte Zuversicht trieb die Aktie an der Euronext Amsterdam auf ein neues Allzeithoch von 1.183,80 Euro. Gleichzeitig übersprang der Börsenwert des Unternehmens die Marke von 450 Milliarden Euro. Technisch betrachtet deutet der Relative Strength Index (RSI) inzwischen auf eine überkaufte Situation hin, was die enorme Dynamik der aktuellen Kaufwelle unterstreicht.
Blick auf die Quartalszahlen
Die Stunde der Wahrheit schlägt am Mittwoch, den 28. Januar 2026. Dann präsentiert ASML die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025. Entscheidend für die Fortsetzung der Rally wird dabei weniger der Rückblick sein, sondern der konkrete Ausblick des Managements auf das laufende Geschäftsjahr und die Entwicklung des Auftragseingangs. Nur wenn diese fundamentalen Daten die hohen Vorschusslorbeeren bestätigen, lässt sich das aktuelle Bewertungsniveau nachhaltig rechtfertigen.
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