ASML Aktie: Jahresstart mit Rückenwind
ASML startet mit Kursen über 1.070 US-Dollar ins neue Jahr – und das ist kein Zufall. Führende Investmentbanken stufen den niederländischen Chiphersteller für 2026 als "Top Pick" ein, institutionelle Investoren stocken ihre Positionen auf. Im Zentrum steht die Erwartung eines Halbleiter-Superzyklus, angetrieben durch explodierende Nachfrage aus dem KI-Sektor.
Institutionelle Investoren erhöhen Engagements
Die jüngsten Pflichtmitteilungen zeigen ein klares Bild: Professionelle Anleger bauen ihre ASML-Positionen systematisch aus. Generate Investment Management steigerte seinen Anteil im dritten Quartal um 33,3 Prozent auf 8.000 Aktien im Wert von rund 7,75 Millionen Dollar. Marietta Wealth Management erhöhte seine Beteiligung um 13,1 Prozent auf 12.282 Aktien.
Diese Bewegungen deuten auf gestiegenes Vertrauen in die mittelfristige Kursentwicklung hin. Institutionelle Investoren halten derzeit etwa 26 Prozent aller ausstehenden Aktien.
Bank of America setzt auf Halbleiter-Boom
Die Analysten-Front ist eindeutig. Bank of America hob das Kursziel auf 1.331 Dollar an und nahm ASML in seine Liste der wichtigsten Empfehlungen für 2026 auf. Die Begründung: ASML profitiert überproportional vom Ausbau der KI-Infrastruktur.
Weitere Anpassungen im Überblick:
- TD Cowen: Kursziel 1.331 Dollar (Buy)
- Citi: Kursziel erhöht auf umgerechnet 1.260 Dollar, Treiber ist KI-Nachfrage
- Deutsche Bank: Ziel angehoben auf 1.150 Euro
Der Analystenkonsensus liegt bei 1.172 Dollar – knapp zehn Prozent über dem aktuellen Niveau.
Monopolstellung bei Schlüsseltechnologie
Der optimistische Ausblick basiert auf konkreten Faktoren. Für 2026 wird erwartet, dass die globalen Halbleiterausgaben erstmals die Marke von einer Billion Dollar überschreiten – ein Wachstum von 30 Prozent. ASML hält bei der entscheidenden EUV-Lithografie-Technologie eine Monopolstellung.
Zentral für die kommenden Monate: Die Auslieferung der neuen High-NA-EUV-Systeme beginnt 2026. Diese Maschinen sind unverzichtbar für die Fertigung von Chips unterhalb von zwei Nanometern und deutlich teurer als ihre Vorgänger. Intel hat bereits 30.000 Wafer pro Quartal für seinen 18A-Prozess mit High-NA-Anlagen prozessiert – ein Beleg für die kommerzielle Reife der Technologie.
Mit dem prognostizierten Wachstum des KI-Rechenzentrums-Markts von 38 Prozent jährlich bis 2030 bleibt die Nachfrage nach ASMLs Produktionsanlagen für fortschrittliche Logik-Chips strukturell hoch.
Die Aktie handelt aktuell mit einem Forward-KGV von etwa 34. Das ist ambitioniert, wird von Analysten aber durch die konkurrenzlose Marktposition und steigende Investitionen großer Kunden wie Nvidia und TSMC gerechtfertigt. Im dritten Quartal übertraf ASML mit einem Gewinn je Aktie von 6,41 Dollar die Erwartungen.
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