Asml Aktie: Erfolgreiche Zukunftsaussichten!
ASML profitiert derzeit gleich von mehreren starken Rückenwinden aus der Halbleiterbranche. Steigende Investitionen bei Schlüsselkunden wie TSMC, eine sich erholende Speicherchip-Nachfrage und die Dominanz bei EUV-Lithografiesystemen treiben die Erwartungen nach oben. Kein Wunder, dass der Titel jüngst auf ein neues Jahreshoch geklettert ist.
Neuer Höchststand, starkes Momentum
Die Aktie hat in den vergangenen Wochen deutlich zugelegt und heute ein neues 52‑Wochen-Hoch bei 1.180,60 € markiert. Damit hat sich der Kurs seit dem Tief im April 2025 mehr als verdoppelt, während er gleichzeitig rund 19 % über dem Stand zu Jahresbeginn liegt.
Charttechnisch unterstreicht die Entwicklung den robusten Aufwärtstrend: Der Kurs liegt aktuell rund 49 % über dem 200‑Tage-Durchschnitt und knapp 19 % über dem 50‑Tage-Durchschnitt. Trotz der starken Rally signalisiert ein RSI von 46,2 dabei kein überkauftes Niveau.
TSMC treibt Bestellfantasie
Der wichtigste Treiber hinter der jüngsten Stärke sind die massiv erhöhten Investitionspläne von TSMC für 2026. Der Auftragsfertiger will seine Ausgaben auf 52 bis 56 Milliarden US‑Dollar anheben, was einem möglichen Plus von rund einem Drittel gegenüber 2025 entspricht.
Entscheidend für ASML: TSMC plant, 70 bis 80 % dieses Budgets in fortgeschrittene Fertigungsprozesse zu stecken. Genau in diesem Bereich ist ASML mit seinen EUV-Lithografiemaschinen nahezu konkurrenzlos. Diese Systeme sind nötig, um Chips mit Strukturbreiten von 7 Nanometern und kleiner herzustellen – insbesondere für Hochleistungsprozessoren und KI-Anwendungen.
TSMC hatte zuletzt mit so hoher Nachfrage zu kämpfen, dass das neueste Fertigungsverfahren bereits vor dem Start der Massenproduktion ausgebucht war. Der Konzern rechnet zudem damit, dass die Umsätze mit KI-Rechenzentrumschips bis 2029 mit einer mittleren bis hohen 50‑%‑Rate pro Jahr wachsen. Diese Planung stützt die Erwartung, dass die Nachfrage nach ASML-Anlagen über Jahre hinweg hoch bleibt.
Analysten werden optimistischer
Die positive Nachfragesituation schlägt sich deutlich in den Einschätzungen der Analysten nieder. In den USA und Europa wird die Aktie inzwischen überwiegend positiv eingestuft, mit einem durchschnittlichen Kursziel von umgerechnet etwa 1.407 US‑Dollar.
Zu den jüngsten Maßnahmen zählen unter anderem:
- Wells Fargo: Kurszielanhebung von 1.140 auf 1.450 US‑Dollar (Overweight)
- KGI Securities: Hochstufung auf Outperform mit Ziel 1.415 US‑Dollar
- Bernstein: Einstufung als „Top Pick“ im europäischen Halbleitersektor, Ziel 1.528 US‑Dollar
- Morgan Stanley: Bestätigung „Overweight“ mit Ziel 1.400 €
- RBC: Neuaufnahme mit Outperform und Ziel 1.550 US‑Dollar
Aktuell empfehlen 3 Analysten die Aktie als „Strong Buy“, 19 als „Buy“, 8 votieren für „Hold“ und 2 für „Sell“. Die Mehrheit setzt damit klar auf weiteres Wachstum, auch wenn einzelne Stimmen auf das bereits anspruchsvolle Bewertungsniveau hinweisen.
Speicherchips als zusätzlicher Schub
Neben TSMC sorgt auch die Erholung im Speichermarkt für Fantasie. Bernstein-Analyst David Dai verweist darauf, dass die drei größten DRAM-Hersteller im Jahr 2026 zusammen bis zu 250.000 Wafer pro Monat an neuer Kapazität aufbauen wollen. Gleichzeitig beschleunigen sie den Übergang auf den fortschrittlichen 1c‑Technologieknoten.
Für ASML ist dabei vor allem die sogenannte Lithografieintensität entscheidend: Beim 1c‑Node liegt sie laut Bernstein bei rund 28 % und damit spürbar höher als die 20 bis 24 % der vorherigen Generationen. Vereinfacht gesagt werden pro Wafer mehr Belichtungsschritte benötigt – und damit mehr Lithografiesysteme.
Q4-Zahlen als nächster Prüfstein
ASML legt am 28. Januar 2026 seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 und das Gesamtjahr vor. Angesichts der starken Investitionssignale aus der Branche rechnen Marktteilnehmer damit, dass der Konzern seine Prognose für 2026 anheben könnte.
UBS erwartet, dass ASML einen Umsatzanstieg von 10 bis 20 % gegenüber dem Vorjahr in Aussicht stellt. Die Auftragseingänge könnten sich dabei in Richtung des historischen Spitzenbereichs von 8 bis 9 Milliarden € im Quartal bewegen. Zusammen mit dem aktuell hohen Kursniveau und dem starken Abstand zu den gleitenden Durchschnitten wird der Bericht damit zu einem zentralen Ereignis: Er wird zeigen, ob das Unternehmen die hohen Wachstumserwartungen mit harten Zahlen und einem entsprechend zuversichtlichen Ausblick untermauern kann.
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