Die Zahlen stehen kurz bevor – und die Erwartungen sind hoch. ASML, der niederländische Monopolist für Hightech-Lithografie-Maschinen, legt am kommenden Mittwoch seine Bilanz für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Während die Aktie am Mittwoch leicht nachgab, richtet sich der Blick der Analysten vor allem auf eines: den Ausblick für 2026.

Starke Vorzeichen aus Taiwan

Der Optimismus hat handfeste Gründe. Erst vergangene Woche sorgte Großkunde Taiwan Semiconductor Manufacturing Corporation (TSMC) für Aufsehen: Der weltgrößte Auftragsfertiger von Chips kündigte Investitionen von bis zu 56 Milliarden US-Dollar für 2026 an – ein Rekordwert. Die Botschaft ist klar: Die Nachfrage nach modernsten Chips boomt, getrieben vor allem durch den Ausbau von Künstlicher Intelligenz.

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Für ASML ist das eine direkte Ansage. Denn ohne die extrem ultravioletten Lithografie-Systeme (EUV) des niederländischen Konzerns lassen sich die fortschrittlichsten Halbleiter schlicht nicht produzieren. Diese faktische Monopolstellung macht ASML zum unverzichtbaren Partner der großen Chipfertiger – und zum Profiteur ihrer Investitionspläne.

Was die Analysten erwarten

Die Konsensschätzungen für das vierte Quartal liegen bei rund 11,09 Milliarden US-Dollar Umsatz und einem Gewinn je Aktie von etwa 8,84 US-Dollar. Das würde ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr bedeuten. Doch die eigentliche Spannung liegt nicht in den Zahlen der Vergangenheit, sondern in der Prognose: Wie stark wird ASML 2026 wachsen? Diese Frage beschäftigt den Markt seit Mitte 2025, als das Management vorsichtiger wurde.

Zacks Equity Research stufte ASML zuletzt als Top-Kandidat ein, um die Erwartungen zu übertreffen. Auch Simply Wall St betonte die strategische Bedeutung des Unternehmens und verwies auf das anhaltende Interesse institutioneller Investoren. Die Marktkapitalisierung hatte nach der TSMC-Ankündigung erstmals die 500-Milliarden-Dollar-Marke überschritten – ein Vertrauensbeweis.

Technisch nahe Allzeithoch

Aus charttechnischer Sicht bewegt sich die Aktie weiterhin in Reichweite ihrer Rekordhochs. Das unterstreicht die hohen Erwartungen, die bereits eingepreist sind. Am 28. Januar wird sich zeigen, ob das Management diese Hoffnungen mit konkreten Zahlen und einem klaren Ausblick unterfüttern kann. Die Antwort dürfte die kurzfristige Richtung der Aktie maßgeblich bestimmen.

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