ASML übertrifft Gewinnerwartungen, doch der Einbruch bei Neubestellungen verunsichert Anleger. Wie wirken sich China-Risiken und Zollpolitik aus?

Die Aktie von Asml steht nach den jüngsten Quartalszahlen unter erheblichem Druck. Besonders der schwache Auftragseingang im ersten Quartal 2025 sorgt für Nervosität am Markt.

Q1-Zahlen: Der Auftragseingang schockiert!

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Die Ergebnisse für das erste Quartal 2025 senden widersprüchliche Signale. Zwar lagen Nettoumsatz (7,7 Mrd. Euro) und Nettogewinn (2,4 Mrd. Euro) dank eines vorteilhaften Produktmixes über den Erwartungen.

Doch der Auftragseingang brach auf nur 3,9 Milliarden Euro ein – ein deutlicher Rückgang zum Vorquartal und eine herbe Enttäuschung. Das Management spricht zwar von naturgemäß schwankenden Orders ("lumpy"), doch der Markt reagierte sichtbar verunsichert.

China-Geschäft: Ein zweischneidiges Schwert?

Ein Kernrisiko bleibt das China-Geschäft. Im ersten Quartal 2025 stammten 27% der gesamten Systemverkäufe aus dieser Region. Das unterstreicht die enorme Bedeutung, birgt aber erhebliche Gefahren.

Die Nachfrage nach älteren DUV-Maschinen aus China ist zwar robust. Doch geopolitische Spannungen und insbesondere drohende US-Zölle könnten dieses lukrative Geschäft empfindlich stören. Konkret: Die Unsicherheit ist Gift für die Aktie.

Analysten gespalten: Kaufen oder Finger weg?

Die Expertenmeinungen zur Aktie gehen derzeit weit auseinander. Was spricht dafür, was dagegen?

  • Pro Asml: Starke Fundamentaldaten (hohe Margen, solide Bilanz), Monopolstellung bei EUV, KI als Wachstumstreiber (JP Morgan, Jefferies bekräftigen Kaufempfehlungen).
  • Contra Asml: Schwacher Q1-Auftragseingang, hohe Abhängigkeit vom unsicheren China-Markt, Belastungen durch Zollpolitik, hohe Bewertung (UBS rät zu "Neutral", Berenberg senkte das Kursziel wegen Unsicherheit bis 2026).

Zoll-Chaos drückt auf die Stimmung

Das Damoklesschwert der globalen Zollpolitik schwebt weiter über der Aktie. Der CEO sprach von "erhöhter makroökonomischer Unsicherheit", deren Folgen kaum quantifizierbar seien.

Das betrifft nicht nur Asml direkt, sondern auch die Investitionslaune wichtiger Kunden wie TSMC oder Intel. Diese Unsicherheit vergiftet das Klima im gesamten Technologiesektor. Zwar wurde der Ausblick für das zweite Quartal und 2025 bestätigt, jedoch mit Verweis auf die großen Unsicherheiten.

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