ASML Aktie: Aufstrebender Geschäftsbereich!
Der niederländische Chipausrüster ASML hat am Samstag als wertvollstes Tech-Unternehmen Europas die 500-Milliarden-Dollar-Marke durchbrochen. Verantwortlich für den Höhenflug: Aggressive Investitionspläne des wichtigsten Kunden TSMC und eine Welle optimistischer Analystenstudien. Die Aktie notiert auf Allzeithoch.
TSMC als Kurstreiber
Der Durchbruch kommt nicht von ungefähr. Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) kündigte für 2026 Investitionen zwischen 52 und 56 Milliarden Dollar an – ein Plus von 27 bis 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese massive Kapitalspritze fließt direkt in den Ausbau von Fertigungskapazitäten, die auf ASML-Maschinen angewiesen sind. Konkret geht es um die Extreme-Ultraviolet-Lithographie (EUV), bei der ASML faktisch ein Monopol hält.
Morgan Stanley reagierte mit einem bullischen Szenario: Im besten Fall könnte die Aktie 2.000 Euro erreichen – 70 Prozent über dem aktuellen Niveau. Das Basisszenario liegt bei 1.400 Euro. Rothschild Redburn erhöhte das Kursziel auf 1.250 Euro und prognostiziert für das vierte Quartal 2025 Auftragseingänge von rund 7 Milliarden Euro. Das läge 13 Prozent über dem Marktkonsens von 6,25 Milliarden Euro.
KI-Boom als Strukturtreiber
Der entscheidende Faktor hinter der Rally: Künstliche Intelligenz. High-Performance-Computing macht inzwischen 57 Prozent der TSMC-Umsätze aus und entkoppelt den Sektor von schwächelnden Smartphone-Zyklen. ASML profitiert als Ausrüster unmittelbar von dieser Verschiebung. Die Bewertung von etwa 48 bis 55 beim Forward-KGV signalisiert, dass Investoren mit anhaltendem Wachstum bis 2028 rechnen.
Ein weiterer Katalysator könnte im April folgen: Auf dem TSMC Technology Symposium erwarten Analysten Updates zur Einführung der nächsten Maschinengeneration. Die High-NA-EUV-Systeme – Stückpreis 350 Millionen Euro – könnten statt 2030 bereits 2028 zum Einsatz kommen. Das würde den Wettbewerb zwischen TSMC und Intel Foundry verschärfen und ASMLs Auftragsbücher weiter füllen.
Quartalszahlen im Fokus
Am 28. Januar legt ASML die Zahlen für das vierte Quartal vor. Die bestätigten Auftragseingänge sind die zentrale Kennzahl. Erreicht das Unternehmen die von Rothschild prognostizierten 7 Milliarden Euro, dürfte das die durch TSMC signalisierte Dynamik bestätigen und den Aufwärtstrend stabilisieren.
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