Der Schweizer Technologiekonzern verzeichnet solide Auftragslage bei sinkender Rentabilität, bleibt aber zuversichtlich mit stabiler Bilanz und Wachstumsprognose für 2025.


Die Schweizer Technologiegesellschaft Ascom hat im Geschäftsjahr 2024 trotz eines herausfordernden Marktumfelds eine stabile Position behauptet. Der Nettoumsatz belief sich auf 286,7 Millionen Schweizer Franken, was einem Rückgang von 1,6% zu konstanten Wechselkursen entspricht. Besonders erfreulich entwickelte sich hingegen der Auftragsbestand, der zum Jahresende mit 301,5 Millionen Franken deutlich über dem Vorjahreswert von 276,4 Millionen Franken lag. Dies deutet auf eine potenzielle Erholung im laufenden Jahr hin.


Die Profitabilität des Unternehmens hat allerdings stärker gelitten: Das EBITDA sank von 30,1 auf 21,3 Millionen Franken, während der Konzerngewinn mit 3,7 Millionen Franken deutlich unter dem Vorjahreswert von 17,4 Millionen Franken blieb. Verantwortlich dafür waren neben dem geringeren Umsatz vor allem höhere Investitionen in die Bereiche Forschung und Entwicklung sowie Marketing und Vertrieb. Trotz dieser Entwicklung bleibt die Bilanz mit einer Eigenkapitalquote von 39,2% und einer Nettoliquidität von 18,6 Millionen Franken solide.


Aktienrückkauf und positive Zukunftsaussichten

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Bemerkenswert ist, dass Ascom trotz des Gewinnrückgangs eine Dividende von 0,10 Franken je Aktie ausschütten will. Zusätzlich plant der Verwaltungsrat ein Aktienrückkaufprogramm im Umfang von bis zu 10% des ausstehenden Aktienkapitals, wobei der maximale Rückkaufbetrag auf 15 Millionen Franken begrenzt ist. Das Programm soll im Mai 2025 starten und über eine zweite Handelslinie an der SIX Swiss Exchange abgewickelt werden. Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich das Management zuversichtlich und prognostiziert ein Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich sowie eine verbesserte EBITDA-Marge von 9-10%. Besonders der Healthcare-Bereich, der bereits 2024 rund 67% zum Gesamtumsatz beitrug, soll weiterhin das Kerngeschäft bilden. Auch der wachsende Anteil wiederkehrender Umsätze, der auf 27% des Gesamtumsatzes stieg, stimmt für die langfristige Entwicklung optimistisch.


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