Arvinas verzeichnete am Freitag einen deutlichen Kursrückgang von 5,85% auf 7,57 USD und markierte damit ein neues 52-Wochen-Tief. Die Biotechnologiefirma befindet sich in einer schweren Krise, wie der dramatische Wertverlust von 81,58% innerhalb der letzten zwölf Monate belegt.

In einer kürzlich durchgeführten Phase-3-Studie erreichte das von Arvinas und Pfizer entwickelte Brustkrebsmedikament Vepdegestrant zwar seinen primären Endpunkt, indem es das progressionsfreie Überleben bei Patientinnen mit ESR1-Mutationen verlängerte. Allerdings konnte das Medikament in der breiter gefassten Patientenpopulation keine signifikanten Vorteile aufweisen. Diese gemischten Ergebnisse lösten einen massiven Kurssturz von 53% aus.

Analysten senken ihre Bewertungen deutlich

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Die Studienergebnisse veranlassten mehrere Analysten, ihre Bewertungen und Kursziele für Arvinas nach unten zu korrigieren. Wedbush stufte die Aktie von "Outperform" auf "Neutral" herab und senkte das Kursziel drastisch von 57,00 USD auf 12,00 USD. Morgan Stanley reduzierte ebenfalls sein Kursziel von 48,00 USD auf 12,00 USD und vergab ein "Equal Weight"-Rating. Auch Guggenheim verringerte sein Kursziel von 57,00 USD auf 32,00 USD, behielt jedoch die Kaufempfehlung bei.

Die Aktie hat seit Jahresbeginn über 60% an Wert verloren und notiert aktuell mehr als 66% unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt, was die anhaltende Schwäche des Papiers verdeutlicht. Der RSI-Wert von 94,9 deutet zudem auf stark überverkaufte Bedingungen hin.

Hoffnungsschimmer durch neue Präsentation

Arvinas plant, auf der Internationalen Konferenz für Alzheimer- und Parkinson-Erkrankungen in Wien vom 1. bis 5. April 2025 neue Daten zu präsentieren. Im Fokus steht eine erste Humanstudie mit dem PROTAC LRRK2-Degrader ARV-102. Die Präsentation wird Daten zu Sicherheit, Pharmakokinetik und Pharmakodynamik aus Untersuchungen an gesunden Probanden umfassen. Angesichts der aktuellen Marktsituation werden Investoren und Interessenvertreter diese Präsentation genau verfolgen, um weitere Einblicke in die Forschungsaktivitäten des Unternehmens zu gewinnen.

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