Arcturus Therapeutics hat einen wichtigen Haken hinter die erste klinische Phase seines Grippe-Impfstoffkandidaten ARCT-2304 gesetzt. Die am vergangenen Freitag abgeschlossene Studie testete erstmals die Sicherheit und Verträglichkeit der selbst-verstärkenden mRNA-Technologie (sa-mRNA) am Menschen. Gelingt dem Unternehmen mit diesem technologischen Ansatz der Sprung zum neuen Standard in der Pandemievorsorge?

  • Abschluss der Phase-1-Studie für den Impfstoffkandidaten ARCT-2304.
  • Finanzielle Reichweite durch Kostensenkungen bis ins Jahr 2028 gesichert.
  • Nächste Quartalszahlen werden voraussichtlich am 5. März veröffentlicht.

Effizienz durch sa-mRNA-Technologie

Im Fokus der abgeschlossenen Untersuchung stand der Vergleich verschiedener Dosierungen gegenüber bereits zugelassenen Grippe-Impfstoffen. Das Programm wird von der US-Behörde BARDA unterstützt. Der technologische Kern, die sa-mRNA, soll eine robuste Immunantwort bei deutlich geringerer Dosierung ermöglichen als herkömmliche mRNA-Plattformen. Dies könnte im Falle einer Pandemie die Effizienz in der Produktion massiv steigern. Der erfolgreiche Abschluss dieser Phase gilt als Grundvoraussetzung für künftige Partnerschaften oder den Erhalt weiterer Fördergelder.

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Volle Pipeline für das erste Halbjahr

Das Management konzentriert sich in den kommenden Monaten auf zwei weitere Kernprojekte. Für den Mukoviszidose-Kandidaten ARCT-032 soll zeitnah eine zwölfwöchige Sicherheits- und Wirksamkeitsstudie mit bis zu 20 Teilnehmern starten. Erste Daten aus dem Vorjahr deuteten bereits auf eine biologische Aktivität bei betroffenen Patienten hin.

Zusätzlich bereitet das Unternehmen regulatorische Treffen für sein Programm gegen OTC-Mangel (ARCT-810) vor. In diesen Gesprächen soll das Design für die entscheidenden Zulassungsstudien bei Erwachsenen und Kindern festgelegt werden.

Finanzielle Lage und Analysten-Echo

Finanziell konnte das Unternehmen zuletzt positiv überraschen. Mit einem Ergebnis je Aktie (EPS) von -0,49 US-Dollar für das dritte Quartal 2025 lag Arcturus deutlich über der durchschnittlichen Analystenschätzung von -0,98 US-Dollar. Die Analysten von Roth MKM nahmen die Aktie jüngst mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 20,00 US-Dollar in ihre Abdeckung auf, wobei sie besonders das Potenzial der Programme für seltene Krankheiten hervorhoben.

Am 5. März wird Arcturus Therapeutics die Finanzergebnisse für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025 vorlegen. Im Fokus wird dabei neben dem Cash-Verbrauch vor allem der konkrete Zeitplan für den Start der nächsten Studienphasen stehen.

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