Arafura Aktie: Ausgezeichnete Ergebnisse!
Die Aktie des australischen Seltene-Erden-Unternehmens hat sich nach jüngsten Turbulenzen bei 0,280 US-Dollar stabilisiert, notiert jedoch weiterhin deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 0,62 US-Dollar. Während Großinvestoren massiv Kapital nachschießen, zeigen sich Privatanleger auffällig zurückhaltend. Für das Management beginnt nun der Countdown zur finalen Investitionsentscheidung für das Nolans-Projekt.
Divergenz bei der Kapitalerhöhung
Arafura hat seine Bilanz aggressiv gestärkt, dabei zeigt sich jedoch eine deutliche Kluft im Anlegervertrauen. Während eine institutionelle Platzierung Ende 2025 erfolgreich 475 Millionen Australische Dollar (AUD) einbrachte, verfehlte das Angebot für Privatanleger (Share Purchase Plan) das Ziel drastisch. Statt der angepeilten 50 Millionen AUD kamen lediglich 7,1 Millionen AUD zusammen.
Einen massiven Vertrauensbeweis lieferte hingegen Gina Rineharts Hancock Prospecting. Das Unternehmen beteiligte sich maßgeblich an der Platzierung, investierte 125 Millionen AUD und baute seinen strategischen Anteil auf rund 15,7 Prozent aus. Diese Diskrepanz zwischen dem Engagement institutioneller Großanleger und der Skepsis der Kleinanleger prägt das aktuelle Marktbild. Trotz des verfehlten Ziels bei den Privatanlegern sind die Kassen für die anstehenden frühen Bauarbeiten gut gefüllt.
Finanzierungspaket und geopolitischer Rückenwind
Der Fokus liegt nun auf der Fremdfinanzierung von 1,05 Milliarden US-Dollar (ca. 1,6 Milliarden AUD), die Arafura bereits gesichert hat. Dieser Meilenstein deckt den Großteil des Kapitalbedarfs für das Nolans-Projekt im Northern Territory ab und reduziert die Risiken für den Übergang in die Bauphase erheblich.
Zusätzlich profitiert das Unternehmen von der geopolitischen Lage. Seit dem 1. Januar 2026 gelten in Vietnam Exportbeschränkungen für unverarbeitete Seltene Erden, was die Bedeutung nicht-chinesischer Lieferketten weiter erhöht. Verbindliche Abnahmeverträge, unter anderem ein Sieben-Jahres-Deal mit Hyundai, stützen das Geschäftsmodell. Das geplante "Ore-to-Oxide"-Konzept ermöglicht es Arafura zudem, die volle Marge der Wertschöpfungskette im eigenen Haus zu behalten.
Im ersten Quartal 2026 will das Management die endgültige Investitionsentscheidung (Final Investment Decision, FID) treffen. Gelingt dieser Schritt und der Beginn der Hauptbauarbeiten, könnte dies der Katalysator sein, um die Lücke zum alten Hoch bei 0,62 US-Dollar zu schließen.
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