Apple Aktie: Schwerer Rückschlag
Der Tech-Gigant musste am Donnerstag einen massiven Wertverlust hinnehmen, der die jüngste Euphorie abrupt beendete. Während Anleger auf den nächsten großen Innovationsschritt hoffen, sorgen Berichte über gravierende Probleme beim wichtigen Siri-Upgrade für Ernüchterung. Ist der ambitionierte Zeitplan für die künstliche Intelligenz in Gefahr?
Historischer Wertverlust
Mit einem Minus von rund fünf Prozent erlebte die Aktie den schlechtesten Handelstag seit April letzten Jahres. Rund 202 Milliarden Dollar an Börsenwert lösten sich innerhalb eines Tages in Luft auf – der zweitgrößte Tagesverlust in der Geschichte des Unternehmens. Dieser Einbruch radierte die Gewinne fast vollständig aus, die Apple nach den starken Quartalszahlen Ende Januar verbuchen konnte. Zwar zeigte sich der gesamte Tech-Sektor am Donnerstag schwächer, doch die spezifischen Nachrichten rund um Apple verstärkten den Abwärtsdruck erheblich.
Technische Probleme bremsen
Auslöser für die Nervosität waren Berichte, wonach das lang erwartete KI-Upgrade für Siri auf Widerstände stößt. Ursprünglich sollte das iOS 26.4 Update im März neue Funktionen bringen. Nun deutet vieles darauf hin, dass Apple die Einführung stückeln und teilweise auf Mai oder sogar September verschieben muss.
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Interne Tests offenbarten offenbar diverse Mängel: Der Assistent reagiere teilweise zu langsam oder verarbeite komplexe Befehle fehlerhaft. Ein spezifischer Fehler führt laut Bloomberg dazu, dass Siri unbeabsichtigt auf die bestehende ChatGPT-Integration zurückgreift, obwohl eigentlich das neue Gemini-Modell die Anfrage bearbeiten sollte – ein technischer Glitch, den die Ingenieure nun beheben müssen.
Druck aus Washington
Zusätzlich belastete Post der Federal Trade Commission (FTC) die Stimmung. Die Behörde warnte CEO Tim Cook vor einer möglichen einseitigen Bevorzugung von Nachrichtenquellen in der Apple News App und mahnte die Einhaltung der eigenen Nutzungsbedingungen an. Auch wenn die FTC einräumte, keine direkte Handhabe zur Inhaltssteuerung zu haben, wirft der Vorstoß Fragen zum Verhältnis zwischen dem Konzern und den Regulierungsbehörden auf.
Apple betonte gegenüber CNBC, weiterhin am grundsätzlichen Zeitplan für 2026 festzuhalten. Für die weitere Kursentwicklung wird entscheidend sein, ob der Konzern die technischen Hürden zeitnah überwinden und die versprochenen KI-Funktionen in den kommenden Monaten fehlerfrei ausliefern kann.
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