Apple Aktie: Ein Erfolgsversprechen!
Die Apple-Aktie zeigt am Montag deutliche Lebenszeichen. Mit einem Kursplus von rund 1,9 Prozent zählte der Titel zu den stärksten Werten im Markt – und das ist kein Zufall. Gleich zwei Investmentbanken haben ihre Erwartungen nach oben geschraubt, kurz bevor Apple am Donnerstag die Zahlen für das erste Geschäftsquartal 2026 präsentiert.
JPMorgan erhöhte das Kursziel von 305 auf 315 US-Dollar und bestätigte die Einstufung "Overweight". Analyst Samik Chatterjee rechnet damit, dass der iPhone-Umsatz die Markterwartungen übertreffen wird. Besonders bemerkenswert: Die Prognose sieht ein Umsatzwachstum von 16 Prozent bei den iPhones voraus – das wäre die stärkste Wachstumsrate seit September 2021.
Warum steigen die Kursziele jetzt?
Morgan Stanley zog nach und sieht ebenfalls 315 US-Dollar als faires Kursziel. Analyst Erik Woodring geht davon aus, dass das Dezember-Quartal die ursprüngliche Wachstumsprognose von 10 bis 12 Prozent übertreffen könnte. Der Treiber: die starke Nachfrage nach dem iPhone 17. Für das laufende März-Quartal erwartet Morgan Stanley ein Umsatzplus von 10 Prozent – mehr als der Markt derzeit einpreist.
Interessant ist die Begründung für das angehobene Kursziel. JPMorgan verweist auf eine höhere Ertragskraft und ein Bewertungsniveau, das sich an historischen Spitzenwerten vor wichtigen Produktzyklen orientiert. Mit dem iPhone 18 steht später im Jahr 2026 bereits der nächste große Launch bevor.
Margendruck bleibt im Fokus
Trotz der positiven Signale warnen beide Banken vor Gegenwind bei den Gewinnmargen. Morgan Stanley rechnet mit höheren operativen Kosten – rund 18,2 Milliarden US-Dollar statt der vom Markt erwarteten 17,2 Milliarden. Das würde den Gewinn je Aktie belasten. Zudem dürften gestiegene Speicher-Kosten die Bruttomargen belasten, ein Effekt, der bis ins Juni-Quartal anhalten könnte.
JPMorgan gibt sich hier optimistischer. Analyst Chatterjee verweist auf langfristige Lieferverträge und Skaleneffekte, die Apple nutzen kann, um den Preisdruck bei Komponenten abzufedern. Der begrenzte Margendruck wird von der Bank als beherrschbar eingestuft.
Anleger zwischen Euphorie und Vorsicht
Die Apple-Aktie hat in den vergangenen zwei Monaten 13 Prozent verloren, während der S&P 500 nur ein Prozent zulegte. Morgan Stanley erwartet deshalb nach den Quartalszahlen keine Kursexplosion – eher eine seitwärts gerichtete bis leicht negative Reaktion. Historisch schwächelt die Aktie im ersten Halbjahr, besonders im März-Quartal.
Doch die zweite Jahreshälfte 2026 könnte spannend werden. Morgan Stanley nennt gleich drei Katalysatoren: den Relaunch von Siri mit erweiterten KI-Fähigkeiten, die Einführung eines faltbaren iPhones und den Launch des iPhone 18 mit 2-Nanometer-Chip-Technologie. Mit einem KGV von 25 basierend auf den Schätzungen für 2027 liegt die Aktie nahe ihrem 5-Jahres-Tief bei der relativen Bewertung.
Services wachsen – aber wie stark?
Neben dem iPhone-Geschäft richtet sich der Blick auf die Serviceerlöse. JPMorgan prognostiziert für den App Store ein Wachstum von etwa 7 Prozent im Jahresvergleich – weniger als die von Apple angepeilten 14 Prozent für den gesamten Services-Bereich. Die Bank ist jedoch überzeugt, dass Apple über mehrere Hebel verfügt, um das Wachstum jenseits des App Store zu befeuern.
Parallel dazu sorgt Apple auch mit Produktneuheiten für Aufmerksamkeit. Der Konzern stellte ohne großes Tam-Tam eine neue Generation der AirTags vor. Die münzgroßen Objekttracker sollen verlorene Gegenstände nun noch schneller aufspüren – ein Update, das zeigt, wie Apple auch in Nischenkategorien aktiv bleibt.
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