Apollo Global Management sieht sich mit neuen Fragen zu historischen Verbindungen zum verstorbenen Jeffrey Epstein konfrontiert. Während Lehrergewerkschaften eine Untersuchung durch die US-Börsenaufsicht SEC fordern, treibt der Finanzriese seine globale Expansion in Japan und im Krypto-Sektor voran. Kann das operative Geschäft die rechtlichen Unsicherheiten überschatten?

Neue Prüfung der Epstein-Kontakte

Jüngst veröffentlichte Dokumente belasten die Führung von Apollo Global Management. Sie deuten auf mindestens fünf geplante Treffen zwischen dem Büro des heutigen CEO Marc Rowan und Jeffrey Epstein hin, die bis in das Jahr 2015 zurückreichen. Das Unternehmen wies die Vorwürfe am 19. Februar zurück und betonte, dass weder Rowan noch andere Mitarbeiter – mit Ausnahme des bereits 2021 ausgeschiedenen Mitbegründers Leon Black – persönliche oder geschäftliche Beziehungen zu Epstein gepflegt hätten.

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Dennoch fordern zwei US-Lehrergewerkschaften nun eine Untersuchung durch die SEC. Sie werfen Apollo vor, Investoren über das tatsächliche Ausmaß der Kontakte getäuscht zu haben. Ein interner Bericht aus dem Jahr 2020 hatte Black zwar von kriminellen Verwicklungen freigesprochen, aber Zahlungen in Höhe von 158 Millionen US-Dollar an Epstein für Finanzdienstleistungen zwischen 2012 und 2017 bestätigt.

Expansion in Krypto und Japan

Operativ setzt Apollo hingegen auf Wachstum in neuen Märkten. Mitte Februar vereinbarte das Unternehmen eine Kooperation mit Morpho, die den Erwerb von bis zu 90 Millionen Governance-Token vorsieht. Dies entspricht etwa neun Prozent des Gesamtangebots und unterstreicht die Ambitionen im Bereich dezentraler Finanzdienstleistungen (DeFi).

Parallel dazu richtet CEO Rowan den Blick auf Japan. Bei einem Besuch in Tokio am vergangenen Sonntag hob er den wirtschaftlichen Aufschwung des Landes hervor, getrieben durch Reformen in der Unternehmensführung und ein verändertes Zinsumfeld. Auch im Nahen Osten baut Apollo die Präsenz aus: Ein am vergangenen Freitag abgeschlossener Deal über eine Milliarde US-Dollar mit Aldar Properties erhöht das Gesamtkapitalengagement bei dem Immobilienentwickler aus den Vereinigten Arabischen Emiraten auf knapp 2,9 Milliarden US-Dollar.

Das Management sieht zudem erhebliches Potenzial im Bereich Private Credit, insbesondere bei der Finanzierung von KI-Infrastruktur. Hier schätzt das Unternehmen den globalen Kapitalbedarf in den nächsten fünf Jahren auf fünf bis sieben Billionen US-Dollar. Anleger erhalten am 1. Mai 2026 weitere Einblicke in die finanzielle Verfassung des Konzerns, wenn die Ergebnisse für das erste Quartal veröffentlicht werden.

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