Antimony Resources Aktie: Strategische Lücke in Kanada
Kanadas einzige primäre Antimonmine liegt still — und das ausgerechnet unter chinesischer Staatsregie. Die Beaver-Brook-Mine in Neufundland, die dem staatlichen Konzern China Minmetals gehört, bleibt trotz steigender Nachfrage und explodierender Preise außer Betrieb. Für Antimony Resources und sein Bald-Hill-Projekt in New Brunswick wächst damit die strategische Relevanz spürbar.
Chinas Exportbeschränkungen als Wendepunkt
Seit Peking 2024 seine Antimonexporte einschränkte, hat sich die Lage auf dem Weltmarkt grundlegend verändert. Die Preise vervierfachten sich, westliche Märkte meldeten akute Engpässe. Laut BMO-Analysten Helen Amos und George Heppel steckt der Markt seit Jahren in einem strukturellen Defizit — sinkende Erzgehalte, stagnierende chinesische Mineninvestitionen und wachsende Nachfrage aus dem Solarsektor treffen aufeinander. China kontrolliert nach Angaben des US Geological Survey mehr als 60 bis 70 Prozent der globalen Antimonproduktion.
New Brunswick entwickelt sich unterdessen zum aktivsten Antimon-Korridor Nordamerikas. Die Provinzregierung bereitet die Wiedereröffnung der benachbarten Lake-George-Mine vor, die Hecla Mining 1996 schloss. Das gibt dem gesamten Gebiet zusätzliches Gewicht.
Bald Hill: Bohrprogramm kurz vor dem Abschluss
CEO James Atkinson bezeichnet Bald Hill als die höchstgradige Antimonlagerstätte Nordamerikas — möglicherweise sogar eine der höchstgradigsten weltweit. Ein laufendes 10.000-Meter-Bohrprogramm zur Ressourcendefinition ist zur Hälfte abgeschlossen. Die verbleibenden Bohrungen sollen im April fertiggestellt werden, finale Assay-Ergebnisse werden drei bis vier Wochen danach erwartet.
Mit der Ressourcenschätzung beauftragt ist das Torontoer Beratungsunternehmen SRK Consultants, das bereits an der Beaverbrook-Lagerstätte gearbeitet hat. Ein erster technischer Bericht nach NI-43-101-Standard deutet auf rund 2,7 Millionen Tonnen mit Gehalten von 3 bis 4 Prozent Antimon hin — entsprechend 81.000 bis 108.000 Tonnen enthaltenes Metall. Die Mineralisierung ist auf allen Seiten und in der Tiefe noch offen. Es handelt sich bislang um eine erste Einschätzung, keine formale Ressourcenkategorie.
Genehmigungsantrag für Ende 2026 geplant
Die Finanzierung für die nächsten Schritte steht. Eine Privatplatzierung Ende 2025 brachte über 10 Millionen kanadische Dollar ein, das Explorationsbudget für 2026 liegt bei 3 Millionen CAD. Antimony Resources plant, bis Ende 2026 oder Anfang 2027 einen formalen Genehmigungsantrag bei der Provinzregierung einzureichen — Voraussetzung dafür ist die abgeschlossene Ressourcenschätzung.
New Brunswick erleichtert diesen Weg: Die Provinz arbeitet an einem vereinfachten Genehmigungsverfahren im Rahmen einer umfassenden Mineralstrategie. Das Projekt liegt verkehrsgünstig, nahe Stromleitungen und weniger als 50 Kilometer von einem Tiefwasserhafen entfernt.
Antimon gilt zunehmend als sicherheitsrelevanter Rohstoff. Das Metall findet Verwendung in Munition, Flammschutzmitteln für Militärfahrzeuge und Flugzeuge sowie in Halbleitern und Drohnenbatterien. Die US-Regierung hat über ihre Defense Logistics Agency angekündigt, strategische Reserven des Metalls aufzubauen. Der globale Antimonmarkt wird aktuell auf rund 2,5 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll bis 2035 auf 4,3 bis 4,4 Milliarden Dollar wachsen.
Antimony Resources-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Antimony Resources-Analyse vom 21. März liefert die Antwort:
Die neusten Antimony Resources-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Antimony Resources-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Antimony Resources: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








