Wenn es momentan einen Sektor gibt, bei dem sich Anleger überhaupt keine Gedanken um die Nachfrage machen müssen, dann dürften es wohl die Halbleiter sein. Chips werden momentan sehr viel schneller weggekauft, als die Hersteller mit der Produktion hinterherkommen würden. Das ist für ams-Osram bereits eine gute Basis, was auch noch unterstützt wird von Hoffnungen auf ein kräftiges Comeback der europäischen Autobranche im Jahr 2026.

Trotz solcher Entwicklungen tut die Aktie sich mit Kursgewinnen allerdings schwer. Am Mittwoch gab es bis zum Mittag sogar wieder leichte Verluste zu sehen. Die ams-Osram-Aktie konnte sich auf Jahressicht um fast 33 Prozent verbessern, bleibt damit aber auf einem historisch niedrigen Niveau. Dass die Bullen sich nicht weiter nach vorne trauen, hat zumindest teilweise mit der schwindelerregend hohen Nachfrage im Bereich Halbleiter zu tun.

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Schmelzen die Margen von Osram dahin?

Jene ist zwar ein klarer Beleg für das grundsätzlich vorhandene Interesse der Märkte. Doch leergekaufte Lagerhallen lassen auch die Befürchtung aufkommen, dass für ams-Osram der Zukauf von Komponenten wie DRAM noch sehr viel teurer werden könnte. Das würde auf den Margen lasten und in einem ungünstigen Szenarien würden sich trotz steigender Absätze rückläufige Gewinne ergeben.

Da der Turnaround bei den Autobauern bislang nicht mehr als eine hübsche Fantasie ist, hilft es auch nicht weiter, um die Laune nachhaltig zu steigern. Umso effektiver sind hingegen Leerkäufer und Analysten darin, die Bullen auf Abstand zu halten. Es wird an den Märkten nocht lange nicht blind darauf vertraut, dass ams-Osram längerfristig von der aktuellen Ausgangslage profitieren kann.

Das hängt tief

Davon abgesehen erinnern sich viele Anleger noch gut an die letzten Zahlen, welche vor allem tiefe Enttäuschungen mit sich brachten. Die bloße Präsenz in einem Wachstumsmarkt ist eben noch lange kein Garant dafür, dass die eigene Bilanz sich kontinuierlich verbessert. ams-Osram wird nicht daran vorbeikommen, für eine nachhaltigere Erholung des Aktienkurses handfeste Belege für Absatzanstiege bel gleichzeitig mindestens stagnierenden Margen vorzuweisen, so der Aktienkurs sich 2026 wieder in höhere Gefilde begeben soll.

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