AMD Aktie: Preise steigen drastisch
Zum Start des Handelsjahres 2026 steht bei Advanced Micro Devices (AMD) eine unpopuläre, aber notwendige Maßnahme im Raum. Aufgrund explodierender Kosten für Speicherkomponenten plant der Chip-Riese offenbar deutliche Preiserhöhungen bei seinen Grafikprozessoren. Kurz vor der wichtigen CES-Keynote müssen Anleger nun bewerten: Schützt dieser Schritt die Margen oder würgt er die Nachfrage ab?
Kostendruck zwingt zum Handeln
Der Kostendruck in der Halbleiterindustrie hat ein kritisches Niveau erreicht. Berichten zufolge sind die Fertigungskosten für Grafikkarten im letzten Halbjahr um fast 80 Prozent gestiegen. Haupttreiber ist eine Verdopplung der Preise für Speichermodule, insbesondere bei High Bandwidth Memory (HBM) und GDDR-Standards. AMD beabsichtigt daher, die Preise sowohl für die Radeon RX 9000-Serie als auch für Rechenzentrumsprodukte bereits im Januar anzupassen, um die Profitabilität zu sichern.
Dabei handelt es sich um ein branchenweites Phänomen. Auch der Hauptkonkurrent Nvidia sieht sich mit identischen Problemen konfrontiert und dürfte für die kommende RTX 50 Blackwell-Serie ähnliche Korrekturen vornehmen. Dass AMD diese Preissetzungsmacht nun ausspielt, deutet auf ein starkes Vertrauen in die eigene Marktposition hin, besonders im KI-Segment.
Fokus auf die CES 2026
Das Timing der Anpassungen fällt direkt mit der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas zusammen. Am kommenden Montag, den 5. Januar, wird CEO Dr. Lisa Su die Messe mit einer Keynote eröffnen. Marktbeobachter erwarten die Enthüllung der neuen "Gorgon Point" APUs (Ryzen AI 400 Serie) sowie Details zur Zen-6-Architektur.
Trotz der hohen Bewertung bleiben institutionelle Investoren optimistisch. Jüngste Meldungen zeigen, dass Accurate Wealth Management seine Anteile im letzten Quartal fast verdoppelt hat – ein Vertrauensbeweis in die langfristige KI-Strategie des Konzerns.
Starke Performance im Rücken
AMD geht fundamental gestärkt in das neue Jahr. Mit einem Kursplus von über 82 Prozent auf Sicht von zwölf Monaten hat sich der Titel eindrucksvoll entwickelt und notiert aktuell bei gut 214 US-Dollar. Die Transformation vom reinen PC-Zulieferer zum ernstzunehmenden KI-Herausforderer trägt Früchte, auch wenn die aktuelle Verknappung bei HBM3e-Modulen die Lieferketten belastet. Das Unternehmen konnte zuletzt die Gewinnerwartungen übertreffen und beweist Resilienz in einem schwierigen Umfeld.
Der Fokus liegt nun auf der Markteröffnung nach dem Feiertag und der CES-Präsentation. Gelingt der Aktie ein technischer Ausbruch über den Widerstand bei 220 US-Dollar, könnte dies laut Analysten den Weg in Richtung des durchschnittlichen Kursziels von 282 US-Dollar ebnen. Entscheidend für das erste Halbjahr 2026 wird sein, wie erfolgreich AMD die höheren Kosten an die Kunden weiterreichen kann.
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