AMD Aktie: KI-Offensive auf der CES
AMD nutzt die Technik-Weltbühne CES 2026 in Las Vegas für eine umfassende Produktoffensive im Bereich Künstliche Intelligenz. CEO Lisa Su präsentierte am gestrigen Montag eine ganze Reihe neuer Chips und Plattformen, die den Konzern aus Santa Clara im boomenden KI-Markt breiter aufstellen sollen.
Drei neue Produktlinien auf einen Schlag
Das Herzstück der Ankündigungen bildet die Ryzen AI 400 Serie für die nächste Generation von KI-PCs. Parallel dazu stellte Su die MI440X GPU für Rechenzentren sowie die Entwicklerplattform Ryzen AI Halo vor. Die Strategie ist klar erkennbar: AMD will KI-Anwendungen vom Rechenzentrum bis zum Endgerät abdecken und sich so breiter positionieren als bisher.
Besonders bemerkenswert ist die angekündigte "Helios" Rack-Scale-Plattform, zu der Su allerdings nur einen ersten Ausblick gab. Details blieb die AMD-Chefin schuldig – möglicherweise ein Zeichen dafür, dass die Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist.
Bildungsoffensive soll Image stärken
Flankierend zur Produktpalette verkündete AMD eine Investition von 150 Millionen Dollar, um Künstliche Intelligenz verstärkt in Schulen und Gemeinden zu bringen. Eine klassische PR-Maßnahme, die den Konzern als verantwortungsbewussten Technologieführer positionieren soll.
Auf der Bühne gesellte sich auch Michael Kratsios, Wissenschafts- und Technologieberater des US-Präsidenten, zu Su. Die beiden diskutierten über die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik bei der Förderung von KI-Innovation – ein Thema, das angesichts des zunehmenden Wettbewerbs mit China an Brisanz gewinnt.
Embedded-Prozessoren als zusätzliches Standbein
Ergänzend zu den großen Ankündigungen erweitert AMD sein Portfolio um neue Ryzen AI Embedded Prozessoren. Diese Baureihe zielt auf eingebettete Systeme und KI-Anwendungen am Netzwerkrand ab – ein Segment, das bisher eher im Schatten der großen Datacenter-GPUs stand, aber zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Die geballte Produktoffensive zeigt: AMD will im KI-Rennen gegen Nvidia und Intel nicht ins Hintertreffen geraten. Ob die neuen Chips und Plattformen am Markt überzeugen können, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen müssen. Die Konkurrenz schläft nicht – und die CES 2026 liefert auch ihr genug Bühne für Gegenankündigungen.
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