Amazon ruht sich nicht auf seinen Lorbeeren aus, sondern greift gleich an zwei Fronten an. Mit einer strategischen Partnerschaft im Bereich autonomes Fahren und einer direkten Kampfansage an Samsung im TV-Markt treibt der Tech-Gigant seinen Kurs auf neue Höhen. Während Analysten bereits Kursziele deutlich jenseits der 300 US-Dollar ausrufen, zeigt die expansive Strategie erste Früchte.

KI-Infrastruktur trifft auf Straße

Der primäre Treibstoff für die aktuelle Kursrallye ist ein bedeutender Deal der Cloud-Sparte AWS. Durch eine frisch besiegelte Partnerschaft mit Aumovio positioniert sich Amazon als technisches Rückgrat für autonome Lastkraftwagen. AWS wird dabei als bevorzugter Cloud-Anbieter fungieren und die notwendige Rechenleistung sowie generative KI-Tools bereitstellen, um die komplexen Datensätze für das "Aurora Driver"-System zu verarbeiten.

Für Investoren ist dieser Schritt essenziell: Er demonstriert, wie Amazon seine massiven Investitionen in die KI-Infrastruktur konkret monetarisieren kann. Da die Produktion dieser Level-4-Systeme für 2027 angesetzt ist, sichert sich der Konzern hier langfristige Industriepartnerschaften abseits des klassischen Online-Handels.

Frontalangriff auf Samsung

Parallel zur Cloud-Offensive nutzt Amazon die CES 2026 in Las Vegas, um im Hardware-Sektor Marktanteile zu erobern. Mit der neuen "Ember Artline"-Serie attackiert der Konzern direkt Samsungs populäres "The Frame"-Segment. Der entscheidende Hebel ist dabei der Preis: Mit einem Einstiegspunkt von 899 US-Dollar unterbietet Amazon die Konkurrenz aggressiv. Ergänzt wird dieser Vorstoß durch ein umfassendes Update des Fire TV-Betriebssystems sowie die Ausweitung des KI-Assistenten Alexa auf das Web, was die Bindung der Nutzer an das Amazon-Ökosystem weiter festigen dürfte.

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Analysten sehen weiteres Potenzial

Die Finanzwelt reagiert euphorisch auf diese strategischen Weichenstellungen. Die Aktie markierte gestern bei 241,45 US-Dollar ein neues 52-Wochen-Hoch und bestätigte damit den starken Aufwärtstrend der letzten Monate. Analysten sehen das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht:

  • Bank of America: Bekräftigte ihr Kaufvotum mit einem Kursziel von 303 US-Dollar, was ein Aufwärtspotenzial von rund 26 Prozent impliziert.
  • Evercore ISI: Setzt das Ziel sogar auf 335 US-Dollar und verweist auf die Dominanz im Cloud-Sektor.
  • Konsens: Das durchschnittliche Kursziel liegt bei etwa 296 US-Dollar, was das breite Vertrauen des Marktes widerspiegelt.

Juristische Störfeuer

Einziger Wermutstropfen bleibt die rechtliche Situation. Ein US-Bezirksgericht lehnte kürzlich Amazons Antrag ab, eine Sammelklage wegen angeblicher Preistreiberei während der Pandemie abzuweisen. Auch wenn der Markt dieses Risiko angesichts der positiven News derzeit ignoriert, bleibt das Verfahren ein regulatorischer Unsicherheitsfaktor.

Amazon befindet sich in einem robusten Aufwärtstrend, der fundamental durch neue Einnahmequellen in der Automobiltechnologie und eine erweiterte Produktpalette gestützt wird. Mit dem geplanten Produktionsstart der autonomen Systeme im Jahr 2027 und der aggressiven Hardware-Preispolitik hat der Konzern die Weichen klar auf langfristiges Wachstum gestellt.

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