Amazon hat diese Woche mit Alexa.com eine neue Weboberfläche gelauncht, die den Zugang zu seinem überarbeiteten KI-Assistenten Alexa+ direkt über den Browser ermöglicht. Der Schritt kommt nicht von ungefähr – denn damit positioniert sich der Tech-Riese nun offen gegen ChatGPT, Gemini und Co. Der Titel legte am Dienstag um 3,38 Prozent zu und schloss bei 240,93 US-Dollar.

Über die neue Plattform können Nutzer Fragen stellen, komplexe Themen erkunden, Inhalte generieren, Reisen planen oder Smart-Home-Geräte steuern – alles über die Chat-Oberfläche. Bislang war Alexa+ ausschließlich über eine mobile App oder bestimmte Echo-Geräte verfügbar. Mit der Browser-Version erfüllt Amazon ein Versprechen aus dem vergangenen Jahr und erweitert die Reichweite deutlich.

Der Zugang ist allerdings noch limitiert. Alexa+ befindet sich weiterhin im Early Access und steht nur über eine Warteliste oder mit ausgewählten neueren Geräten zur Verfügung. Laut Amazon haben mittlerweile mehrere zehn Millionen Menschen Zugriff auf die erweiterte Version des Assistenten.

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Aufholjagd im KI-Rennen

Die Einführung von Alexa.com zeigt, unter welchem Druck Amazon steht. Seit OpenAI vor gut drei Jahren ChatGPT veröffentlichte, hat sich die KI-Landschaft radikal verändert. Konkurrenten wie Google und Anthropic haben längst eigene generative KI-Tools etabliert, während Alexa lange Zeit als Sprachassistent der alten Schule galt.

Mit der neuen Web-Oberfläche macht Amazon nun ernst und bietet eine Plattform, die sich direkt mit ChatGPT und Gemini messen lassen soll. Die Frage ist: Kann Amazon den Rückstand aufholen? Die Börse reagierte jedenfalls positiv auf die Nachricht – ein Zeichen dafür, dass Investoren die Modernisierung von Alexa als überfällig ansehen.

Was bringt die neue Strategie?

Die Web-Version von Alexa+ könnte für Amazon zum entscheidenden Faktor werden, um im KI-Wettbewerb nicht abgehängt zu werden. Während Alexa bislang vor allem in Smart Homes eine Rolle spielte, öffnet die Browser-Integration ein völlig neues Nutzungsszenario. Nutzer sind nicht mehr auf Geräte angewiesen, sondern können den Assistenten überall dort einsetzen, wo sie online arbeiten.

Bleibt die Frage: Reicht das aus, um gegen die etablierte Konkurrenz anzukommen? Die nächsten Monate dürften zeigen, ob Amazon mit Alexa+ tatsächlich eine Alternative zu ChatGPT bieten kann – oder ob der Start lediglich ein weiterer Schritt in einem langen Aufholrennen ist.

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