AMAG Austria Metall-Aktie: Noch kein neuer Hoffnungsschimmer!

Im ersten Halbjahr konnte AMAG Austria Metall noch einigermaßen solide Zahlen abliefern. Das dürfte auch daran gelegen haben, dass US-Zölle von 50 Prozent auf Stahl und Aluminium sich nur begrenzt ausgewirkt hatten. Das Unternehmen selbst rechnet damit, dass entsprechende Effekte sich vor allem im zweiten Halbjahr bemerkbar machen werden.
Die Aussichten sind also eingetrübt und Hoffnungen auf eine Abmilderung sind derzeit sehr rar gesät. Zwar gibt die EU bei einigen Forderungen der USA im Zollstreit nach und will unter anderem die zollfreie Einfuhr zahlreicher US-Waren ermöglichen. Als Gegenleistung wird aber lediglich eine Absenkung von pauschalen Zöllen auf 15 Prozent rückwirkend zum 1. August erwartet. Stahl und Aluminium bleiben außen vor.
AMAG Austria Metall und der Sonderfall
Das trifft auch auf eine Entscheidung eines New Yorker Bundesgerichts zu, laut der die meisten von Trumps Zöllen als illegal zu behandeln sind. Auch dabei waren Zölle auf Stahl und Aluminium nicht berücksichtigt. Während mancherorts also die dünne Hoffnung besteht, dass die US-Zölle rückabgewickelt werden könnten, müssen die Anleger von AMAG Austria Metall darauf momentan nicht hoffen. Selbst im Fall der Fälle würde sich nichts ändern.
Doch ohnehin sind die Aussichten auf eine solch dramatische Wendung gering. Die Zölle bleiben noch bis Mitte Oktober bestehen und in der Zwischenzeit wird eine Klärung durch den Supreme Court erwartet. Trump und die Republikaner hoffen darauf, dass die konservative Mehrheit dort die geltenden Zollregelungen letztlich absegnen wird.
Große Herausforderungen
Im Ergebnis werden sich AMAG Austra Metall und die Anleger also darauf einstellen müssen, noch länger mit drakonischen US-Zöllen leben zu müssen. Das scheint auch schon zu passieren, denn die Aktie bewegt sich seit geraumer Zeit im Seitwärtstrend, wenn auch mit ganz leicht negativer Tendenz. Am Freitag verließ das Papier den Handel mit 23,90 Euro. Spannend wird zu sehen sein, wie die Zölle sich auf die nackten Zahlen auswirken werden. Laut Finanzkalender wird es dazu Ende Oktober ein Update mit den Q3-Zahlen geben.
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