Nach enttäuschenden Finanzzahlen und Kursverlusten in den vergangenen Tagen steht Alumis vor einer richtungsweisenden Veröffentlichung. Am 28. März präsentiert das Unternehmen auf einem Fachkongress die Phase-3-Daten seines wichtigsten Medikamentenkandidaten. Diese Ergebnisse sind die Basis für den weiteren Weg zur Marktzulassung und könnten die Stimmung der Anleger nachhaltig beeinflussen.

Fokus auf klinische Daten

Die jüngsten Kursrücksetzer am Montag und Dienstag drückten die Aktie auf einen Schlusskurs von 23,07 US-Dollar. Auslöser für die Kursverluste war der Jahresbericht 2025, bei dem Alumis sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn je Aktie hinter den Erwartungen zurückblieb. Nun rückt jedoch die klinische Entwicklung in den Vordergrund. Diese ist für die Bewertung des Biotech-Unternehmens langfristig entscheidender als die vergangenen Bilanzkennzahlen.

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Am kommenden Samstag werden im Rahmen der Jahrestagung der American Academy of Dermatology (AAD) die Ergebnisse der ONWARD-Studien vorgestellt. Dabei geht es um Envudeucitinib, einen oralen Wirkstoff zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis. Ein Erfolg bei dieser Präsentation gilt als Voraussetzung für den geplanten Zulassungsantrag bei der US-Gesundheitsbehörde FDA, den Alumis für die zweite Jahreshälfte 2026 anvisiert.

Pipeline und Finanzpolster

Die Strategie des Unternehmens geht über die Psoriasis-Behandlung hinaus. Im dritten Quartal 2026 erwartet das Management erste Daten aus einer Phase-2b-Studie zur Behandlung von Lupus. Zudem soll im zweiten Quartal ein Update zur gesamten TYK2-Plattform folgen. Dieses wird auch Details zum Zeitplan für den Wirkstoff A-005 enthalten, der speziell für Erkrankungen des zentralen Nervensystems entwickelt wurde. Ein weiteres Asset ist Lonigutamab zur Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen des Auges, das bereits den Fast-Track-Status der FDA erhalten hat.

Finanziell verfügt Alumis über eine solide Basis, um diese Meilensteine zu erreichen. Zum Jahresende 2025 beliefen sich die liquiden Mittel auf rund 308,5 Millionen US-Dollar. Nach Einschätzung des Managements reicht dieses Kapital aus, um den operativen Betrieb bis in das vierte Quartal 2027 zu finanzieren.

Bereits am Sonntag, den 29. März, wird das Unternehmen die Studiendaten in einem Webcast für Investoren detailliert erläutern. In den kommenden Monaten folgt zudem die Einreichung des Zulassungsantrags für Envudeucitinib, sofern die nun anstehenden Daten die Erwartungen der Mediziner und Analysten erfüllen.

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