Altria liefert diese Woche gleich zwei Meldungen auf einmal: eine bestätigte Quartalsdividende und ein größerer Aktienverkauf durch einen leitenden Manager. Beides zusammen zeichnet ein Bild eines Unternehmens, das seine Kapitalrendite-Strategie konsequent verfolgt – während intern Positionen bereinigt werden.

Dividende bleibt verlässlich

Der Verwaltungsrat hat eine reguläre Quartalsdividende von 1,06 US-Dollar je Aktie beschlossen. Ausgezahlt wird am 30. April 2026, der Stichtag für die Dividendenberechtigung ist der 25. März 2026. Auf Jahresbasis ergibt das 4,24 US-Dollar je Aktie – bei einer Dividendenrendite von rund 6,4 Prozent.

Altria verfolgt das Ziel, rund 80 Prozent des bereinigten Gewinns je Aktie auszuschütten und die Dividende jährlich im mittleren einstelligen Prozentbereich zu steigern. Diese Ausschüttungspolitik ist seit Jahren ein zentrales Argument für einkommensorientierte Anleger.

Insider-Verkauf und Quartalszahlen im Blick

Am 5. März verkaufte Charles N. Whitaker, Chief HR Officer und Chief Compliance Officer, rund 27.900 Aktien für etwa 1,88 Millionen US-Dollar. Nach der Transaktion hält er noch direkt über 180.000 Aktien. Solche Verkäufe sind regulär meldepflichtig und gehören zum üblichen Management von Vergütungspaketen.

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Bei den Zahlen für das vierte Quartal 2025 zeigte sich ein gemischtes Bild: Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 1,30 US-Dollar knapp unter der Erwartung von 1,32 US-Dollar, der Umsatz von 5,08 Milliarden US-Dollar übertraf hingegen die Prognose leicht. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Altria einen bereinigten verwässerten Gewinn je Aktie zwischen 5,56 und 5,72 US-Dollar – ein Wachstum von 2,5 bis 5,5 Prozent gegenüber dem Basiswert von 5,42 US-Dollar aus 2025. Das Wachstum soll dabei stärker auf die zweite Jahreshälfte entfallen.

Parallel läuft ein Aktienrückkaufprogramm über insgesamt 2 Milliarden US-Dollar, von dem Ende 2025 noch 1 Milliarde US-Dollar bis Dezember 2026 offen waren.

Starke Marktstellung, strukturelle Herausforderungen

Altrias Marlboro-Marke hält laut Euromonitor rund 40 Prozent des US-Zigarettenmarkts – der nächstgrößte Wettbewerber kommt auf 13 Prozent. Der US-Markt bleibt mit einem Volumen von etwa 90 Milliarden US-Dollar stabil, weil Preiserhöhungen den rückläufigen Absatz ausgleichen. Allerdings ist der strukturelle Rückgang im Inland überdurchschnittlich hoch, da Altria keinen Zugang zu Wachstumsmärkten außerhalb der USA hat.

Mit dem Ex-Dividende-Termin am 25. März und der bestätigten Jahresprognose rückt nun das zweite Quartal in den Fokus: Dann wird sich zeigen, ob Altria den angekündigten Gewinnanstieg in der zweiten Jahreshälfte tatsächlich liefert.

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