Farfetch präsentiert für das Geschäftsjahr 2025 eine Bilanz der Gegensätze. Während der Umsatz im Wachstumssegment des Mutterkonzerns Coupang kräftig zulegte, bleibt die Profitabilität der Luxusplattform das zentrale Sorgenkind. Ein schwerer Datenschutzvorfall beim Mutterkonzern und eine allgemeine Abkühlung im Luxussektor erschweren die Lage zusätzlich.

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Umsatzsprung bei hohen Verlusten

Im vergangenen Jahr steigerte Farfetch den Umsatz im Wachstumssegment um 32 % auf rund 1,55 Milliarden US-Dollar (2,07 Billionen KRW). Das Unternehmen profitierte dabei von seinem globalen Netzwerk aus über 2.000 Marken und 400 Partner-Boutiquen. Dennoch schlägt die Skalierung des Geschäftsmodells teuer zu Buche: Das bereinigte EBITDA wies einen Verlust von etwa 326 Millionen US-Dollar aus. Kann Farfetch trotz dieser Investitionen den Weg in die Gewinnzone finden?

Datenleck und Branchenflaute bremsen

Erhebliche Probleme verursachte ein Datenschutzvorfall bei Coupang im vergangenen Dezember. Dieser führte dazu, dass der operative Gewinn auf Konzernebene im vierten Quartal um 97 % auf 11,5 Milliarden KRW einbrach. In der Folge wanderten Marktanteile zum Wettbewerber Naver ab. Zudem trübt sich das Umfeld für Luxusmode insgesamt ein. Wettbewerber wie Hugo Boss erwarten für das laufende Jahr ein schwieriges Übergangsjahr, was die vorsichtige Haltung der Anleger gegenüber Online-Modeplattformen verstärkt.

Im Jahr 2026 liegt der Fokus auf der Reduzierung der EBITDA-Verluste und der Stabilisierung der operativen Margen. Ein entscheidender Faktor für die weitere Entwicklung wird die Rückgewinnung des Kundenvertrauens nach den Sicherheitslücken beim Mutterkonzern sein. Parallel dazu treibt das Unternehmen seine Nachhaltigkeitsstrategie voran, um bis 2030 durch den Ausbau des Resale-Geschäfts und recycelbare Verpackungen die CO2-Bilanz signifikant zu verbessern.

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