Alphabet dominiert derzeit die Diskussionen im Technologiesektor. Nach einer beeindruckenden Rally von über 65 Prozent im Jahr 2025 untermauert DeepMind-CEO Demis Hassabis nun den Anspruch des Konzerns auf die technologische Marktführerschaft. Während Kritiker zeitweise einen Rückstand im KI-Wettlauf befürchteten, sendet das Management vom Weltwirtschaftsforum in Davos eine klare Botschaft: Der Konzern ist zurück an der Spitze der Entwicklung.

Technologische Offensive

Treibende Kraft hinter der jüngsten Zuversicht sind Aussagen von Demis Hassabis gegenüber Bloomberg TV. Der DeepMind-Mitbegründer erklärte, dass Googles KI-Modelle nach der Einführung von Gemini 3 und dem Bildgenerierungsmodell "Nano Banana" wieder den aktuellen Stand der Technik definieren ("State of the Art"). Hassabis scheute auch vor großen Vergleichen nicht zurück und prognostizierte, dass die KI-Revolution "zehnmal größer und zehnmal schneller" verlaufen werde als die industrielle Revolution.

Für Anleger entscheidender ist jedoch die strategische Aufstellung. Hassabis hob hervor, dass Alphabet im Gegensatz zu vielen Konkurrenten über die "volle Kontrolle" der Wertschöpfungskette verfügt. Dies reicht von der Forschung bis zu den Endanwendungen. Ein wesentlicher Vorteil ist hierbei die Nutzung eigener Tensor Processing Units (TPUs), was die Abhängigkeit von Nvidias Hardware reduziert.

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Analysten sehen weiteres Potenzial

Die Wall Street reagiert auf diese Positionierung mit steigenden Kurszielen. Analysten bewerten insbesondere die Partnerschaft mit Apple, durch die Gemini-Modelle künftig Siri antreiben sollen, als massiven Burggraben. Experten verweisen darauf, dass Google damit effektiv die Interaktionen auf fast 90 Prozent des britischen Mobilfunkmarktes unterlegen könnte – mit ähnlicher Dominanz weltweit durch Android-Integrationen.

Banken und Analysehäuser haben ihre Erwartungen entsprechend angepasst:
* Canaccord Genuity: Kursziel aggressiv auf 390 US-Dollar gesetzt.
* J.P. Morgan: Ziel bei 385 US-Dollar bestätigt, mit Verweis auf Cloud-Expansion.
* Deutsche Bank: Anhebung auf 370 US-Dollar (Kaufen).
* Robert W. Baird: Zielerhöhung auf 350 US-Dollar (Outperform).

Aktuell notiert die Aktie bei rund 322 US-Dollar und damit nur knapp vier Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch.

Blick auf die Quartalszahlen

Die nächste Bewährungsprobe steht unmittelbar bevor. Am 4. Februar 2026 wird Alphabet die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorlegen. Der Markt erwartet einen Gewinn je Aktie von 2,65 US-Dollar für das Schlussquartal, was einer Steigerung von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechen würde. Angesichts eines Auftragsbestands in der Cloud-Sparte von 155 Milliarden US-Dollar und der sich entspannenden regulatorischen Lage in den USA liegen die Erwartungen an den Tech-Giganten hoch.

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