Almonty legt eine beeindruckende Kursrally hin. Nach einem Wochenplus von über 28 % bis Ende letzter Woche notiert die Aktie auf neuen Rekordständen an mehreren Börsen. Auslöser sind konkrete Fortschritte in der südkoreanischen Sangdong-Mine und ein spürbar enger werdender Wolfram-Markt – beides zusammen verändert die Wahrnehmung des Unternehmens grundlegend.

Sangdong-Mine als Wendepunkt

Der wichtigste Treiber ist der operative Meilenstein in Südkorea. Im Dezember 2025 wurde die erste Lkw-Ladung Erz aus der Sangdong-Mine ausgeliefert. Damit hat der aktive Abbau begonnen und das Projekt tritt in die letzte Phase vor dem Hochlauf zur Vollproduktion, der 2026 im Fokus steht.

Diese Umstellung reduziert das Projektrisiko deutlich: Aus einem Entwickler wird ein aufstrebender Produzent mit realem Förderbetrieb. Für Investoren ist das ein qualitativer Sprung in der Unternehmensentwicklung.

Parallel dazu sind die Ausbaupläne bereits abgesteckt. Für 2027 ist eine zweite Ausbaustufe vorgesehen. Nach Fertigstellung peilt Almonty eine jährliche Kapazität von 460.000 MTU (Metric Tonne Units) Wolframoxid an. Damit zählt Sangdong zu den größten Wolframminen außerhalb Chinas – ein Größenordnungsfaktor, der derzeit einen Bewertungsaufschlag in der Aktie unterstützt.

Geopolitische Bedeutung für die USA

Zusätzliche Dynamik kommt von der strategischen Einbindung in US-Verteidigungslieferketten. Almonty hat verbindliche Abnahmeverträge abgeschlossen, darunter langfristige Liefervereinbarungen für Anwendungen des US-Verteidigungssektors.

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Diese Positionierung gewinnt vor dem Hintergrund der Preisentwicklung am Rohstoffmarkt an Gewicht. Marktdaten aus der zweiten Januarhälfte 2026 zeigen den CIF-Rotterdam-Preis für Ammoniumparatungstat (APT) in einer Spanne von 1.000 bis 1.050 US-Dollar je MTU. Steigende Preise werden unter anderem auf chinesische Exportbeschränkungen und ein ab 2027 geltendes US-Einfuhrverbot für chinesisches Wolfram im Verteidigungsbereich zurückgeführt. Das stärkt die potenziellen Margen von Anbietern wie Almonty, die außerhalb Chinas produzieren.

Neubewertung an der Börse

Die Finanzkennzahlen spiegeln eine deutliche Neubewertung wider. Die Aktie markiert ein 52-Wochen-Hoch, die Marktkapitalisierung liegt bei rund 4,24 Milliarden kanadischen Dollar.

Wesentliche Kennziffern im Überblick:

  • Wochenperformance: +28,25 % (Woche bis 25. Januar 2026)
  • Jahresauftakt 2026: +26,2 %
  • 12-Monats-Performance: +971,01 %
  • Trendbild: Starker Aufwärtstrend (Momentum-Einstufung: A)
  • Analysteneinschätzung: Konsens „Strong Buy“

Damit preist der Markt bereits einen erheblichen Teil der erwarteten Fortschritte und der künftigen Produktionsbasis ein.

Insiderkäufe und Marktinteresse

Die Stimmung wird zusätzlich durch gemeldete Insideraktivitäten gestützt. Jüngste Meldungen weisen Insidertransaktionen während der Kursrally aus, was als Signal für anhaltendes Vertrauen des Managements trotz gestiegener Bewertung gewertet wird.

Zudem taucht die Aktie in Hochvolumen-Screenings gemeinsam mit großen Logistik- und Schifffahrtswerten auf. Das deutet auf spürbar gestiegene institutionelle Liquidität hin. Technische Indikatoren signalisieren zwar überkaufte Zustände, doch der Übergang zur Produktion schafft eine fundamentale Basis, die die aktuelle Bewertung untermauert.

Aktuell wird die Aktie im nachbörslichen Handel bei rund 12,16 US-Dollar und etwa 15,24 kanadischen Dollar an der TSX gehandelt. Kurzfristig ist mit hoher Schwankungsbreite zu rechnen, da der Markt die Auswirkungen des vollständigen Produktionsanlaufs in Sangdong auf Umsatz, Margen und Bewertung Schritt für Schritt einpreist.

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