Almonty Aktie: Rekordrally
Almonty legt eine beeindruckende Kurswoche hin: Der Titel gewinnt binnen weniger Tage über 28 % und markiert ein neues Allzeithoch. Auslöser sind klare Pläne des Managements, die Rolle des Unternehmens in der westlichen Wolframversorgung deutlich auszubauen. Kann Almonty seine Position als Schlüsselanbieter außerhalb Chinas tatsächlich festigen?
Sangdong als Wachstumstreiber
Im Mittelpunkt steht die Sangdong-Mine in Südkorea. In einem ausführlichen Aktionärsbrief skizzierte CEO Lewis Black den Fahrplan für den Hochlauf der ersten Betriebsphase und eine zweite Ausbaustufe ab 2027.
Zentrale Produktionsziele:
- 460.000 MTU jährliche Kapazität nach vollständigem Ausbau
- Einordnung von Sangdong als eine der größten Wolframmienen außerhalb Chinas
- Langfristige Reserven mit Potenzial für jahrzehntelangen Betrieb
- Bereits gesicherte Abnahmeverträge für US-Verteidigungsanwendungen
Damit positioniert sich Almonty zunehmend als Kernlieferant für westliche Abnehmer, die Alternativen zu chinesischen Wolframquellen suchen.
Langfristige Abnahmeverträge
Zusätzliche Planungssicherheit kommt aus Europa: Die portugiesische Tochtergesellschaft hat einen langfristigen Liefervertrag mit Wolfram Bergbau und Hütten AG geschlossen, einem der wichtigen Wolframverarbeiter in Europa. Vereinbart sind vertraglich gebundene Liefermengen über einen längeren Zeitraum.
In Kombination mit Mindestabnahmevereinbarungen und langfristigen Lieferzusagen an Verteidigungskunden unterstreicht dies die strategische Bedeutung des Produktionsportfolios. Künftige Umsätze lassen sich damit deutlich besser kalkulieren.
Kursentwicklung und Markthintergrund
Die Kursperformance spiegelt den Rückenwind durch den Markt für kritische Rohstoffe wider:
- 28,25 % Kursplus innerhalb einer Woche, neues Allzeithoch
- 56 % Anstieg in 90 Tagen
- Über 850 % Gesamtrendite auf Jahressicht
- Börsenwert aktuell über 3,9 Mrd. CAD
Almonty profitiert von einem strukturellen Angebotsdefizit in westlichen Märkten. Da China rund 80 % der weltweiten Wolframproduktion kontrolliert, rücken nicht-chinesische Assets als strategische Alternative stärker in den Fokus institutioneller Investoren.
Management und Projekte im Ausbau
Die personelle Verstärkung im Top-Management passt zur Wachstumsstory. Anfang Januar übernahm Guillaume Wiesenbach de Lamaziere die neu geschaffene Rolle des Chief Development Officer und verantwortet die Unternehmensentwicklung.
Bereits im Dezember trat der pensionierte US-Brigadegeneral Steven L. Allen als Chief Operating Officer an. Sein Fokus liegt auf der Optimierung der Lieferketten und Produktionsabläufe an den Standorten Sangdong und Panasqueira.
Mit der Übernahme des Gentung-Browns-Lake-Projekts im US-Bundesstaat Montana im November 2025 treibt Almonty zudem das Ziel voran, ein führender integrierter Wolframproduzent in den USA zu werden.
Analysteneinschätzung und Ausblick
Die Investmentbank DA Davidson bestätigt ihre Kaufempfehlung und sieht das Kursziel bei 12 US-Dollar. Die Analysten verweisen dabei auf die Umsetzungsstärke des Managements und die strategische Positionierung im Bereich kritischer Mineralien.
Für die weitere Entwicklung bleiben vor allem drei Punkte entscheidend: der planmäßige Hochlauf von Phase 1 in Sangdong, die Vorbereitung der Erweiterungsphase ab 2027 sowie die Integration des US-Projekts in Montana. Gelingt dies im vorgesehenen Zeitrahmen, dürfte Almonty seine Rolle als bedeutender westlicher Wolframlieferant weiter ausbauen.
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