Almonty vollzieht derzeit einen klaren Übergang: vom Entwickler hin zum produzierenden Wolfram-Anbieter mit langfristig gesicherten Erlösströmen. Zentrale Treiber sind der Produktionsstart in Südkorea, neue Lieferverträge für den US-Verteidigungssektor und eine gestärkte Bilanz. Wie weit reduziert das die Risiken im Geschäftsmodell?

Strategische Lieferverträge

Ein wesentlicher Schritt ist der Abschluss bindender, langfristiger Abnahmeverträge. Almonty wird künftig Wolframoxid für Anwendungen im US-Verteidigungsbereich liefern. Damit wird ein Kernteil der künftigen Umsätze vertraglich abgesichert.

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Gleichzeitig verankert sich das Unternehmen in einer kritischen, strategischen Lieferkette und positioniert sich als westlicher Schlüsselanbieter von Wolfram. Für einen Rohstoff mit sicherheitspolitischer Bedeutung ist das ein wichtiger Wettbewerbsvorteil.

Sangdong-Mine in Produktion

Zusätzlichen Schub bringt der Beginn des aktiven Bergbaubetriebs in der Sangdong-Wolframmine in Südkorea. Die Projektphase geht damit von Bau und Entwicklung in den regulären Abbau über – ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zur vollen Produktion.

Das Unternehmen plant, die Mine im Verlauf des Jahres 2026 in den kommerziellen Vollbetrieb der Phase 1 zu führen.

Zentrale aktuelle Fakten:

  • Aktiver Bergbau: Kommerzielle Förderaktivitäten in Sangdong haben begonnen.
  • Verteidigungsverträge: Langfristige Abnahmevereinbarungen mit dem US-Verteidigungssektor sind gesichert.
  • US-Projekt: Vollständige Übernahme des Gentung Browns Lake Wolframprojekts in Montana.
  • Kapitalbasis: In 2025 wurden über zwei öffentliche Kapitalerhöhungen rund 219,4 Mio. US-Dollar eingeworben.

Nordamerika als zweites Standbein

Mit dem Erwerb des Gentung Browns Lake Projekts in Montana baut Almonty seine Präsenz in Nordamerika aus. Das Projekt schafft einen weiteren operativen Ankerpunkt in den USA und ergänzt die Aktivitäten in Asien.

Ziel ist es, das Projekt in der zweiten Jahreshälfte 2026 produktionsreif zu machen. Gelingt das, hätte Almonty mittelfristig zwei geografisch getrennte Produktionsquellen in strategisch wichtigen Regionen.

Börse reagiert positiv

Die Summe der operativen Fortschritte hat zuletzt für Auftrieb bei der Aktie gesorgt. Anleger honorieren insbesondere, dass Projekte in die Produktionsphase übergehen und durch langfristige Verträge ein Teil der Unsicherheit aus dem Geschäftsmodell genommen wird.

Unterstützt wird diese Entwicklung durch die erfolgreiche Kapitalaufnahme und die damit verbesserte Finanzierung der Expansion. Zusätzlich arbeitet das Unternehmen an einem möglichen Nasdaq-Uplisting, das den Zugang zu weiteren Investorenkreisen eröffnen und die Wachstumspläne zusätzlich stützen könnte.

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