Nach einer extrem starken Entwicklung im Jahr 2025 gerät die Almonty-Aktie kurzfristig unter Druck. Der Titel verzeichnet seit vier Handelstagen in Folge Rückgänge und hat sich bis zum gestrigen Schlusskurs um rund 0,33 % auf 12,03 CAD abgeschwächt. Damit notiert die Aktie unter wichtigen kurzfristigen gleitenden Durchschnitten und sendet aus technischer Sicht ein Verkaufssignal, das kurzfristig orientierte Trader genau beobachten.

Gleichzeitig bleibt die Bewertung ambitioniert: Nach einer Kursrally von 840 % im Jahr 2025 liegt die Marktkapitalisierung inzwischen bei rund 1,98 Milliarden US-Dollar. Die hohe Volatilität spiegelt wider, dass der Markt die starke Neubewertung erst verdauen muss.

Fortschritte in Sangdong

Parallel zur Kurskonsolidierung werden die operativen Projekte weiter vorangetrieben. In Südkorea befindet sich die Sangdong-Tungstenmine, das zentrale Projekt des Unternehmens, in der Hochlaufphase. Der Bau wurde Ende 2025 weitgehend abgeschlossen, aktuell läuft der Übergang von der Entwicklung in den Produktionsbetrieb.

Daneben arbeitet Almonty an einer breiteren Rohstoffbasis. Das Sangdong-Molybdänprojekt in Yeongwol gilt als wichtiger Diversifizierungsschritt. Das groß angelegte Bohrprogramm zur Definition und Erweiterung der Ressource läuft seit September 2025 und wird derzeit parallel zur Inbetriebnahme der Wolframmine fortgeführt.

Wesentliche operative Säulen für die aktuelle Bewertung sind:

  • Sangdong-Tungstenmine: Übergang von der Entwicklung in die Produktion
  • Sangdong-Molybdänprojekt: Laufendes Bohrprogramm seit dem dritten Quartal 2025
  • Expansion in den USA: Integration der jüngst erworbenen Projekte in Montana

Diese Kombination aus anlaufender Produktion und zusätzlichem Explorationspotenzial bildet den Hintergrund für die starke Kursentwicklung der vergangenen Monate.

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Finanzierung und Liquidität

Die gleichzeitige Umsetzung mehrerer Projekte erfordert eine solide Finanzierung – und hier hat Almonty 2025 nachgelegt. Das Unternehmen nahm unter anderem 112,5 Millionen US-Dollar über eine Kapitalerhöhung ein und erhielt zusätzliche Mittel im Zuge der NASDAQ-Notierung im Juli.

Zum Ende des dritten Quartals 2025 lag der Kassenbestand bei rund 111,6 Millionen US-Dollar. Diese Liquidität ermöglicht es, den Abschluss der Sangdong-Tungstenmine und das Explorationsprogramm beim Molybdänprojekt zu finanzieren, ohne kurzfristig weitere Kapitalmaßnahmen zu benötigen. Für langfristig orientierte Investoren ist das ein wichtiger Punkt, weil Verwässerungseffekte dadurch zunächst begrenzt bleiben.

Ausblick: Korrektur und nächste Katalysatoren

Aktuell zeigt die Aktie ein zweigeteiltes Bild: kurzfristig technisch angeschlagen, aber unterlegt von einem deutlich gewachsenen Projektportfolio. Die Rally des Jahres 2025 hat bereits viel Erfolg eingepreist. Entscheidend für die nächste Phase dürften nun konkrete Produktionszahlen aus Sangdong sein.

Hinzu kommen mögliche Impulse aus dem laufenden Bohrprogramm beim Molybdänprojekt und der Integration der US-Assets in Montana. Sobald die aktuelle Konsolidierungsphase an der Börse ausläuft, könnten genau diese operativen Meilensteine bestimmen, ob Almonty den nächsten Wachstumsschub ansetzt oder sich die hohe Bewertung zunächst einpendelt.

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