Almonty Industries blickt auf ein Jahr der Extreme zurück. Nach einem Kursanstieg von rund 800 Prozent im Jahr 2025 und dem Wandel vom Explorer zum Produzenten steht das Unternehmen nun im Rampenlicht. Investoren fragen sich, ob die operative Umsetzung im neuen Jahr den hohen Vorschusslorbeeren gerecht werden kann.

Sangdong-Mine liefert erstes Erz

Der entscheidende operative Meilenstein erfolgte kurz vor dem Jahreswechsel. Am 16. Dezember lieferte Almonty die erste LKW-Ladung Erz in der südkoreanischen Sangdong-Mine aus und ebnete damit den Weg für die kommerzielle Produktion. Die Bedeutung dieses Standorts ist strategisch enorm: Bei voller Auslastung soll die Mine über 80 Prozent der globalen Wolfram-Produktion außerhalb Chinas abdecken.

Besonders die Qualität des Vorkommens sticht hervor. Der durchschnittliche Wolfram-Gehalt liegt mit 0,45 Prozent WO₃ etwa dreimal so hoch wie bei vergleichbaren Konkurrenzprojekten. Die Verarbeitungsanlage ist mechanisch fertiggestellt, und die Inbetriebnahme der Trockenanlagen läuft bereits. Die dort erzielten Rückgewinnungsraten sollen deutlich über historischen Werten liegen.

Volle Kassen für die Expansion

Finanziell startet Almonty gestärkt in das Jahr 2026. Nach einer Kapitalerhöhung über 129,4 Millionen US-Dollar im Dezember und dem erfolgreichen NASDAQ-Listing im Juli verfügt das Unternehmen über liquide Mittel von mehr als 111 Millionen US-Dollar.

CEO Lewis Black betonte, dass das Unternehmen nun vollständig durchfinanziert sei. Weitere Kapitalmaßnahmen für die laufenden Projekte seien vorerst nicht nötig. Die Mittel fließen primär in die Expansion der Panasqueira-Mine in Portugal sowie in Explorationsarbeiten in Montana und Korea.

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Geopolitik als Kurstreiber

Ein wesentlicher Faktor für die Neubewertung der Aktie ist die geopolitische Lage. Ab 2027 verbietet das US-Verteidigungsministerium den Bezug von Wolfram aus nicht-verbündeten Staaten wie China oder Russland. Mit der kompletten Übernahme des "Gentung Browns Lake"-Projekts in Montana im November 2025 positioniert sich Almonty als zentraler Versorger für die westliche Rüstungsindustrie.

Diese strategische Ausrichtung spiegelt sich auch in der Personalpolitik wider. Mit Brigadegeneral a.D. Steven L. Allen wurde im Dezember ein neuer Chief Operating Officer ernannt, der die Lieferketten für strategische Partner optimieren soll.

Das Analystenhaus DA Davidson sieht angesichts des gesunkenen Projektrisikos und der Preisdynamik bei kritischen Mineralien weiteres Potenzial. Das Kursziel wird aktuell bei 12,00 US-Dollar gesehen, während die Marktkapitalisierung inzwischen rund 3 Milliarden CAD erreicht hat.

Die volle operative Auslastung der Sangdong-Mine ist für das erste Quartal 2026 geplant. In der ersten Phase sollen jährlich rund 640.000 Tonnen Erz verarbeitet werden, bevor in einer zweiten Phase eine Kapazitätserweiterung auf 1,2 Millionen Tonnen angestrebt wird.

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