Almirall weitet seine internationale Präsenz aus und setzt dabei verstärkt auf den chinesischen Wachstumsmarkt. Mit der Eröffnung eines neuen Standorts in Shanghai will der Dermatologie-Spezialist gezielt Partnerschaften und Lizenzdeals vorantreiben. Das Ziel besteht darin, externe Innovationen zu sichern, um das eigene Portfolio bei Hautkrankheiten wie Psoriasis oder Neurodermitis weltweit zu stärken.

Fokus auf Lizenzgeschäfte

CEO Carlos Gallardo bestätigte, dass das Unternehmen bereits in aktiven Gesprächen mit zahlreichen chinesischen Firmen steht. Almirall sucht gezielt nach Rechten für Medikamente, die in anderen Märkten vertrieben werden können. China bietet hierfür ein ideales Umfeld, da das Land seine Kapazitäten im Bereich Life Sciences derzeit massiv ausbaut und die Lizenzierung innerhalb des Pharmasektors aktiv fördert.

Almirall konzentriert sich bei der Suche nach neuen Partnern primär auf folgende Bereiche:
- Seltene Hautkrankheiten
- Nicht-melanomer Hautkrebs
- Atopische Dermatitis und Psoriasis
- Ergänzende Technologien für die eigene Forschung

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Die Expansion baut auf bereits bestehenden Erfolgen auf. So arbeitet Almirall bereits mit der chinesischen Simcere-Gruppe an einem Wirkstoff gegen kreisrunden Haarausfall. Zudem besteht eine Vereinbarung mit einem lokalen Partner für die Vermarktung eines Akne-Medikaments in China.

Solide Basis trotz Kursdruck

Finanziell lieferte das Jahr 2025 Rückenwind für diese Strategie. Der Umsatz stieg um über 12 Prozent auf mehr als eine Milliarde Euro, wobei besonders das Portfolio an Biologika als Wachstumstreiber fungierte. Für das laufende Jahr 2026 peilt das Management ein weiteres Umsatzplus zwischen 9 und 12 Prozent an.

An der Börse spiegelt sich dieser Optimismus bisher kaum wider. Die Aktie markierte am Freitag bei 11,32 Euro ein neues 52-Wochen-Tief und verlor seit Jahresbeginn über 12 Prozent an Wert. Marktbeobachter werten die aktuelle Schwächephase als Reaktion auf das allgemeine Marktumfeld, während die fundamentalen Daten des Unternehmens stabil bleiben.

Ausblick auf die Pipeline

Ein entscheidender Faktor für die kommenden Monate wird die Entwicklung der klinischen Pipeline sein. Im ersten Halbjahr 2026 soll eine wichtige Phase-III-Studie für den Antikörper Lebrikizumab zur Behandlung von nummulärem Ekzem starten. Die neue Präsenz in Shanghai dient dabei als strategisches Fundament, um solche Entwicklungen durch globale Kooperationen langfristig abzusichern und die Marktführerschaft in der medizinischen Dermatologie auszubauen.

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