Alibaba Aktie: Kritische Analysen
Alibaba zündet den KI-Turbo und fordert Meta heraus, doch statt Jubelstürmen herrscht an der Börse nervöse Anspannung. Ein drohender Eintrag auf eine schwarze Liste des US-Pentagons schwebt wie ein Damoklesschwert über der Tech-Ikone und überschattet massive operative Erfolge. Reicht die neu entfachte KI-Fantasie aus, um diesen politischen Gegenwind zu überstehen oder droht der nächste Rückschlag?
KI-Offensive trifft auf Geopolitik
Operativ läuft die Maschinerie des chinesischen Giganten eigentlich auf Hochtouren. Mit der Einführung der "Quark"-KI-Brille greift der Konzern direkt in den Hardware-Markt ein. Der Clou: Ein aggressiver Kampfpreis und eine tiefe Integration in die eigenen Ökosysteme Alipay und Taobao. Untermauert wird diese Strategie durch den Erfolg der Qwen-App, die binnen einer Woche zehn Millionen Downloads verzeichnete. Das beflügelt vor allem die wichtige Cloud-Sparte, die im Jahresvergleich um beeindruckende 34,5 Prozent zulegte und damit das schwächelnde E-Commerce-Geschäft deutlich in den Schatten stellt.
Doch wo Licht ist, ist auch viel Schatten. Berichte, wonach das US-Pentagon eine Aufnahme Alibabas auf eine Liste für militärische Verbindungen prüft, sorgen für kalte Füße bei Anlegern. Diese geopolitische Unsicherheit wirkt wie eine Bremse und dämpft die Euphorie über die Produktinnovationen massiv. Es ist die Rückkehr der klassischen "China-Angst": Exzellente fundamentale Entwicklungen treffen auf unberechenbare politische Risiken aus Washington.
Analysten bleiben optimistisch
Trotz der düsteren Wolken bleiben einige Marktbeobachter standhaft. Die Citigroup erhöhte ihr Kursziel und sieht in der aktuellen Schwäche offenbar eher eine Chance als ein Warnsignal. Auch institutionelle Investoren wie die GM Advisory Group nutzten die Kursschwäche zuletzt, um ihre Positionen deutlich auszubauen. Die Wette ist klar: Die Transformation vom reinen Online-Händler zum diversifizierten KI- und Cloud-Infrastrukturführer soll langfristig die politischen Störfeuer überlagern.
Charttechnik am Limit
Der Blick auf die aktuellen Daten zeigt, wie zerrissen die Marktstimmung ist. Die Aktie notiert zum Wochenschluss bei 135,60 Euro und hat sich damit rund 16 Prozent von ihrem 52-Wochen-Hoch entfernt. Interessant für Antizykliker: Der RSI (Relative Strength Index) ist auf 29,4 gefallen, was auf eine technisch stark überverkaufte Situation hindeutet.
Für Anleger bleibt die Situation eine Gratwanderung. Die kommende Woche dürfte entscheidend sein: Sollte sich die Pentagon-Thematik entschärfen, könnte die aufgestaute Bewertungsluft nach oben entweichen – verhärten sich jedoch die Fronten, nützen auch die besten KI-Brillen wenig.
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