Aker Solutions blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück, doch an der Börse zählt bekanntlich die Zukunft. Mit einem robusten Auftragsbestand im Rücken navigiert der norwegische Energiedienstleister nun durch ein Übergangsjahr, in dem vor allem die strategische Neuausrichtung im Mittelpunkt steht. Wie positioniert sich das Unternehmen dabei zwischen dem traditionellen Ölgeschäft und der globalen Energiewende?

Solider Auftragsbestand als Puffer

Das Unternehmen beendete das vergangene Jahr mit starken Zahlen: Ein Jahresumsatz von 63,2 Milliarden NOK und eine operative Marge (EBITDA) von 8,4 Prozent bilden eine stabile Ausgangslage. Besonders der Auftragsbestand von 64,8 Milliarden NOK zum Jahresende unterstreicht die hohe Projektauslastung.

Für das laufende Jahr 2026 gibt sich das Management jedoch etwas konservativer. Die Umsatzprognose liegt zwischen 45 und 50 Milliarden NOK, während die EBITDA-Marge (ohne Berücksichtigung von SLB OneSubsea) im Bereich von 7,0 bis 7,5 Prozent erwartet wird. Dieser Rückgang im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus geplanten Kapazitätsanpassungen, um den Betrieb effizient auf die aktuelle Marktdynamik auszurichten.

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Strategische Impulse durch Beteiligungen

Ein wesentlicher Faktor für die langfristige Wertschöpfung bleibt die 20-prozentige Beteiligung an SLB OneSubsea. Das Gemeinschaftsunternehmen strebt für den Zeitraum 2026 bis 2027 kumulierte Aufträge von über 9 Milliarden US-Dollar an. Diese Positionierung ermöglicht es Aker Solutions, sowohl von der Optimierung der kohlenstoffarmen Öl- und Gasförderung als auch von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien zu profitieren.

Die Aktie notiert aktuell bei 3,55 € und liegt damit nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 3,60 €. Seit Jahresbeginn konnte der Titel bereits um gut 34 Prozent zulegen, was das Vertrauen der Anleger in die strategische Ausrichtung widerspiegelt.

Entscheidende Wochen für Aktionäre

In den kommenden Monaten stehen mehrere Termine an, die für die weitere Kursentwicklung maßgeblich sein könnten. Am 26. März wird der vollständige Geschäftsbericht für 2025 veröffentlicht, gefolgt von der Hauptversammlung am 16. April. Hier soll die vorgeschlagene Dividende von 3,60 NOK je Aktie für das vergangene Geschäftsjahr final beschlossen werden.

Der Fokus des Marktes wird sich anschließend schnell auf den 30. April richten. Mit der Bekanntgabe der Ergebnisse für das erste Quartal 2026 erhalten Investoren erste konkrete Anhaltspunkte, ob Aker Solutions die gesteckten Margenziele im neuen Marktumfeld erreichen kann. Auch die Fortschritte bei den angekündigten Kostensenkungsmaßnahmen werden dann einer ersten Prüfung unterzogen.

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