Aixtron Aktie: Kampf der Analysten
Die Expertenmeinungen könnten kaum weiter auseinanderklaffen. Während Berenberg auf 21 Euro zielt, sieht JP Morgan nur 13,50 Euro. Dazwischen liegt ein Kurspotenzial von über 50 Prozent – oder ein entsprechendes Verlustrisiko. Der aktuelle Kurs von 17,30 Euro steht genau im Niemandsland dieser Extrempositionen.
Die Eckdaten im Überblick:
- Aktueller Kurs: 17,30 Euro
- Analystenkonsens (Kursziel): 17,25 Euro
- Spanne der Kursziele: 13,50 bis 21,00 Euro
- RSI (14 Tage): 25,1 (deutlich überverkauft)
- Wochenperformance: -16 Prozent
Extreme Bewertungsunterschiede
Berenberg bekräftigte Anfang Dezember die Kaufempfehlung und traut dem Halbleiter-Ausrüster mittelfristig deutlich mehr zu. Das Kursziel von 21 Euro impliziert ein Aufwärtspotenzial von über 20 Prozent. Die Analysten setzen dabei auf eine Erholung der Nachfrage nach Anlagen für die Chipproduktion.
JP Morgan positioniert sich diametral entgegengesetzt. Die US-Bank stufte das Papier auf "Neutral" zurück und senkte das Kursziel auf 13,50 Euro. Die Begründung: Unsicherheiten über die operative Entwicklung und Verzögerungen bei Großaufträgen. Würde sich diese Einschätzung durchsetzen, droht ein Minus von über 20 Prozent vom aktuellen Niveau.
Diese Diskrepanz von 7,50 Euro zwischen den Extrempositionen ist außergewöhnlich groß und signalisiert fundamental unterschiedliche Einschätzungen der Geschäftsaussichten.
Smart Money bleibt an Bord
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Während Analysten uneins sind, schaffen institutionelle Investoren Fakten. Goldman Sachs stockte die Beteiligung auf rund 7 Prozent auf. Auch UBS hält mit 3,6 Prozent eine signifikante Position. Diese Bewegungen könnten darauf hindeuten, dass die Großinvestoren die aktuelle Schwächephase als Einstiegschance werten.
Der RSI-Wert von 25,1 untermauert technisch die überverkaufte Situation. Historisch markieren solche Extremwerte oft kurzfristige Wendepunkte. Zudem notiert die Aktie mit 17,30 Euro nur knapp unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 17,48 Euro.
Sektor zeigt Lebenszeichen
Infineon, der größte europäische Chiphersteller, konnte sich zuletzt über der 37-Euro-Marke stabilisieren. Dies deutet auf eine leichte Aufhellung im gesamten Halbleitersektor hin. Allerdings belastete die gestrichene Kaufempfehlung durch MWB Research den Kurs zwischenzeitlich.
Die kommenden Wochen dürften entscheidend sein. Solange keine neuen Auftragsmeldungen oder Prognosen das Bild klären, bleibt die Aktie zwischen den Extrempositionen gefangen. Für Anleger bedeutet dies: Entweder auf das Berenberg-Szenario setzen – oder die Warnungen von JP Morgan ernst nehmen.
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